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Strahlende Haut – Mit diesen Tricks ein Kinderspiel

Inhaltsübersicht

Strahlende Haut macht uns attraktiv und sorgt für persönliches Wohlbefinden. Es ist ganz leicht, zu strahlender Haut zu kommen. 

Wenn es etwas gibt, dass einen Menschen attraktiv macht, dann ist es ein ebenmäßiger Teint, der einen besonderen Glow aufweist. Doch die Realität sieht meist anders aus. Nicht wenige sind mit unreiner Haut geschlagen, die nicht nur müde und grau aussieht, sondern häufig auch noch mit Pickeln oder Mitessern verunziert ist. Mit relativ wenig Aufwand kann hier in vielen Fällen Abhilfe geschaffen werden. Wir geben Tipps für ein strahlendes Hautbild. 

Die richtigen Pflegeprodukte für schöne Haut

Wer den Teint richtig pflegen will, muss zunächst über das eigene Hautbild Bescheid wissen. Viele Menschen behandeln die Haut nämlich mit den völlig falschen Cremes, Lotionen und Tinkturen, weil sie den eigenen Hauttyp gar nicht kennen und zum Beispiel eine Creme für Mischhaut für trockene Haut verwenden. Da ist es kein Wunder, wenn die Haut mit Rötungen, Reizungen oder Spannungen reagiert. Bevor wir also zu falschen Pflegemitteln greifen, sollten wir den Besuch eines Kosmetikstudios oder unseres Dermatologen erwägen. Hier kann das Hautbild genau bestimmt und die Pflegeprodukte zusammengestellt werden, die unserer Haut wirklich guttun. 

Mit Naturprodukten zu strahlender Haut

Wer bei den Pflegeprodukten darauf achtet, dass nicht zu viel Chemie im Spiel ist, macht schon einiges richtig. Tonics und Reinigungsmittel mit chemischen Zusätzen sind oft viel zu aggressiv und können die natürliche Hautbarriere zerstören, die unsere Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt. Leider macht es uns die Industrie nicht ganz leicht, echte Naturprodukte zu finden. Es gibt zahlreiche Verbände, die aber sehr unterschiedliche Kriterien für die Kennzeichnung natürlicher Pflegemittel haben. Uns bleibt also nichts übrig, als die Packungsbeilage genau zu studieren. 

Hier sollten weder synthetische Konservierungsstoffe noch Öle und Wachse, die aus Mineralöl gewonnen werden, aufgelistet sein. Silikon oder Paraffin sind also tabu. Auch synthetische Farb- und Duftstoffe sollte der Hersteller nicht verwendet haben. Der Fachbegriff ist Polyethylenglykole. Die Abkürzung dafür lautet PEG und ist häufig auf den Packungen zu finden. Natürlich sollte die Pflegemittel auch frei von Gentechnik sein und es versteht sich von selbst, dass die Tenside vollständig abbaubar sein müssen. 

Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, stellt sich seine Pflegeprodukte selbst her. Eine Feuchtigkeitscreme könnte zum Beispiel aus 40 Milliliter Mandelöl, sechs Gramm Emulsan, zwei Gramm Bienenwachs, fünf Gramm Kakaobutter, 60 Milliliter Rosenwasser, sechs Tropfen Wildrosenöl und 15 Tropfen Biokons plus bestehen. Die fettigen Bestandteile Mandelöl, Bienenwachs, Emulsan und Kakaobutter werden in ein Glas gefüllt. Das Rosenwasser wandert in ein weiteres Glas. Beide Gläser werden nun in ein heißes Wasserbad gestellt. Wenn die sogenannte Fettphase geschmolzen ist. wird sie mit dem Rosenwasser vermischt und so verrührt. Nun wandert die Mischung in ein kaltes Wasserbad und wird so lange weitergerührt, bis eine handwarme Creme entstanden ist. Die restlichen Zutaten werden nun unter Rühren tropfenweise hinzugefügt. Fertig ist die preisgünstige und wirksame Creme, die im Kühlschrank aufbewahrt werden sollte. 

Tägliche Gesichtsmassage für schöne Haut

Damit der Teint so richtig strahlen kann, muss die Haut gut durchblutet sein. Am besten funktioniert das mit einer täglichen Gesichtsmassage, die zudem die Haut straffen und Falten reduzieren hilft. Natürlich kann so eine Massage auch mit den Fingern durchgeführt werden. Effizienter sind aber Gesichtsmassagegeräte, die in manchen Fällen sogar über eine Kälte- und Wärmefunktion verfügen, was die Blutzirkulation besonders anregt. 

Pflegende Öle für strahlende Haut

Neben einer Feuchtigkeitscreme sind auch natürliche Öle echte Schönheitsbooster und für jeden Hauttyp erhältlich. Reichhaltige Öle kommen besonders am Abend zum Einsatz. So können sie tief in die Haut eindringen und sie im Schlaf verschönern. Sie können aber auch am Morgen verwendet werden, allerdings erst nach der Feuchtigkeitscreme, die vollständig eingezogen sein sollte. 

Gesichtsöl für trockene Haut

Wer zu trockener Haut neigt, sollte es einmal mit einem Sacha Inchi-Öl versuchen. Es wird aus den Samen der gleichnamigen Rankpflanze gewonnen, die meist in tropischen Gefilden gedeiht. Die Samen enthalten 60 Prozent Öl und 27 Prozent Proteine. Das gewonnene Öl, das auch als Inka-Öl bekannt ist, enthält 93 Prozent Omega-Fettsäuren, die wiederum zu 49 Prozent aus Omega-3-Fettsäuren sowie aus Omega-6 und Omega-9 Fettsäuren bestehen. Zudem ist es reich an Antioxidantien und den Vitaminen E und A. Bei regelmäßiger Anwendung des Öls wird die Hautelastizität erhöht. Zudem sorgt das Öl dafür, dass rissige Stellen bei trockener Haut optimal gepflegt und wieder aufgefüllt werden. 

Gesichtsöl für Mischhaut

Mischhaut, die an manchen Stellen besonders fettig ist, an anderen aber trocken und rissig, ist schwierig zu pflegen. Doch Cacay Öl kann in der Hautpflege wahre Wunder vollbringen. Es wird aus den Samen des immergrünen Baum Caryodendron oronocense gewonnen, der in Venezuela, Kolumbien und Ecuador wächst. Cacay Öl ist besonders feuchtigkeitsspendend und sorgt für eine feste und trotzdem elastische Haut. Das Öl enthält Vitamin A, was als wirksames Anti-Aging-Mittel gilt. Das hochwertige Öl ist selten im regulären Handel zu finden, doch im Internet ist es zu bekommen.

Gesichtsöl für fettige Haut

Wenn die Haut fettig glänzt und regelmäßig Pickel und Mitesser bildet, ist es ratsam, zu Hanföl zu greifen. Es wird aus den Samen der Cannabispflanze gewonnen und hat keine berauschende Wirkung, dafür aber einen hohen Anteil von ungesättigten Fettsäuren. Hanföl ist nicht komedogen, verstopft also nicht die Poren und zieht schnell in die Haut ein – wichtige Kriterien bei Pflegemitteln für fettige Haut. Hanföl punktet mit einer besonders guten Verteilung von Linolsäure und Alpha-Linolensäure. Das Verhältnis liegt hier bei 3:1 und entspricht so fast dem Fettsäuremuster der Haut. Aus diesem Grund kommt es bei der Anwendung von Hanföl äußerst selten zu Hautirritationen. 

In Hanföl sind neben den Vitaminen E, B1 und B2 auch Kalium, Magnesium, Calcium und Eisen enthalten. Durch diese Inhaltsstoffe schützt das Öl die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen und macht es zum perfekten Fänger von freien Radikalen. 

Microneedling für den perfekten Glow

Es klingt ein wenig martialisch, wirkt aber auf dem Weg zum perfekten Glow wahre Wunder. Beim Microneedling wird ein Roller, auf dem feinste Nadeln angebracht sind, über die Haut gefahren. Dadurch entstehen kleinste Verletzungen, die dafür sorgen, dass sich die Haut schneller regeneriert und zudem die Kollagenproduktion angekurbelt wird. Außerdem wird die Haut durch die mechanische Reizung besser durchblutet, was zu einem rosigen Teint führt. Microneedling ist in den meisten Fällen nicht gefährlich. Die Haut heilt innerhalb kürzester Zeit wieder ab. Wichtig ist nur, vor der Anwendung das Gesicht gründlich zu waschen, damit keine Bakterien unter die Haut gelangen können. Zudem ist es ratsam, die Behandlung am Abend durchzuführen. Dann kann sich die Haut in der Nacht perfekt regenerieren. 

Säurepeeling für strahlende Gesichtshaut

Alphahydroxysäuren und Betahydroxysäure, auch bekannt als AHA und BHA, verhelfen schnell und zuverlässig zu einem strahlenden Teint. Aber auch Fruchtsäure ist ein bewährtes Mittel. Die Säuren werden auf ein Pad aufgetragen und dann auf der Haut verteilt. Sie wirken wie ein sanftes Peeling und sorgen dafür, dass fahle Haut schnell frischer aussieht. Auch bei verstopften Poren können solche Mittel helfen. Hier sind besonders BHA-Säuren zu empfehlen. 

All die genannten Säuren haben aber auch einen kleinen Nachteil. Durch die Anwendung reagiert die Haut deutlich empfindlicher auf Sonnenlicht als gewohnt. Wenn AHA, BHA und Fruchtsäuren zum Einsatz kommen, sollte die Haut im Anschluss also immer mit einem Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor gepflegt werden. Und in den Frühling- und Sommermonaten sollte gänzlich auf die Pflege mit solchen Produkten verzichtet werden. Zu dieser Zeit sorgen viel frische Luft und die Sonne für den perfekten Glow. 

Ausreichend trinken für schöne Haut

Es gibt zahlreiche äußerliche Anwendungen, die zu strahlender Gesichtshaut verhelfen. Doch sie alle wirken nur, wenn der Körper auch innerlich gepflegt wird. Ganz wichtig ist es, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Denn nur, wenn der Körper damit versorgt wird, kann auch die Haut ausreichend durchfeuchtet werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt gesunden Erwachsene, täglich mindestens anderthalb Liter Wasser oder ungesüßten Früchtetee zu trinken. Alkohol sollte hingegen besser gemieden werden, denn er entzieht dem Körper Flüssigkeit. 

Rauchen macht die Haut fahl

Wer einen schönen Teint haben möchte, sollte gänzlich auf Zigaretten verzichten. Das deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg berichtet, dass Rauchen die Haut vorzeitig altern lässt und dass Raucherhaut zudem häufig bleich und grau wirkt, was dem Gegenteil eines natürlichen Glows entspricht. Wie das Forschungszentrum weiter berichtet, ist die Haut von Rauchern, die am Tag 20 Zigaretten genießen, schon im mittleren Lebensalter um zehn Jahre mehr gealtert als die von Nichtrauchern. Auslöser der schnelleren Hautalterung sind die freien Radikale, die im Tabakrauch vorhanden sind. Dadurch wird nicht nur die Neubildung von Kollagenfasern unterdrückt, auch das bestehende Kollagen wird abgebaut. Durch das Nikotin werden zudem die Blutgefäße verengt. Die Haut wird schlechter durchblutet, was zu dem typischen fahlen Teint führt.

Gesunde Ernährung

Nicht nur das Rauchen, auch Faktoren wie UV-Strahlung und andere Umwelteinflüsse sorgen dafür, dass sich freie Radikale bilden können. Hier kann unter anderem mit einer gesunden Ernährung gegengesteuert werden. Wichtigster Bestandteil sind Obst und Gemüse, die jede Menge Vitamine enthalten und so den freien Radikalen den Garaus machen können. Wenn möglich, sollten die Lebensmittel roh genossen werden, damit keine Vitamine zerstört werden. Und Nahrungsmittel, die gekocht werden müssen, sollten auch nur gerade so lange wie nötig im heißen Wasser gegart werden. Neben Obst und Gemüse sind auch Kräuter, Hülsenfrüchte, Nüsse, Getreide und tierische Produkte erlaubt. Die Nahrung sollte möglichst ausgewogen sein. Am besten ist es, einen Speiseplan zu erstellen und sich an der Lebensmittelpyramide der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu orientieren, um bald einen richtig schönen Teint zu erlangen.  

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