Hilfe Mundfalten! Woher kommen sie und wie können wir sie wieder loswerden?

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Mundfalten sind lästig, weil sie uns besonders alt aussehen lassen. Doch wie entstehen Falten um den Mund und wie lassen sie sich reduzieren? 

Unsere Haut verändert sich ab unserem 20. Lebensjahr stetig. Sie wird trockener und verliert dadurch sukzessive an Festigkeit und Struktur. Diese Veränderungsprozesse werden circa ab unserem 30. Geburtstag sichtbar. 

Gesichtsfalten verleihen uns nicht nur Ausdruck und Charakter, sie geben auch Auskunft über unser Alter. Dabei werden Fältchen rund um den Mund von vielen Frauen als besonders störend empfunden, da sie mehr noch als andere Faltentypen unser Erscheinungsbild verändern. Sie lassen den Gesichtsausdruck schnell angespannt, verbissen, verärgert, negativ oder traurig wirken. Doch was begünstigt die Entstehung von Mundfalten und wie lassen sie sich mindern? Wir geben einen ausführlichen Überblick über die Einflussfaktoren und verraten darüber hinaus den ein oder anderen Beauty-Trick zur Vermeidung und Minderung der lästigen Fältchen am Mund.

Falten um den Mund gehören zum Leben – Einflussfaktoren gibt es viele

Die Faktoren, die die Entstehung von Mundfalten begünstigen, sind vielschichtig. Alles nur auf das Alter zu schieben, greift zu kurz und löst das Problem nicht. Klar, die Haut verändert sich. Kollagen und Hyaluronsäure in den tiefen Hautschichten werden naturgemäß abgebaut beziehungsweise in geringeren Mengen produziert. Aber auch externen Faktoren spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Mit einer ausgewogenen Ernährung ausreichend Schlaf, der Vermeidung von oxidativem Stress, wie Sonne, Nikotin und Alkohol sowie einer sorgsamen Beauty-Routine können wir Falten in Schach halten.

Mit hochwertiger Anti-Aging-Pflege Mundfalten die Stirn bieten

Der Abbau von Hyaluronsäure und Kollagen beginnt bereits mit Mitte 20. Damit verliert die Haut nach und nach an Stabilität. Darüber hinaus wird die Haut trockener, die Fähigkeit der Zellen Feuchtigkeit zu speichern, lässt nach. Hier raten Dermatologen allgemein dazu, nicht zu viel Zeit ins Land gehen zu lassen, sondern rechtzeitig mit einer intelligenten Pflegeroutine gegenzusteuern. 

Feuchtigkeitscremes, angereichert mit hauteigenen Substanzen, können den Alterungsprozess zwar nicht aufhalten aber zumindest wirksam verlangsamen. Beim Kauf der entsprechenden Gesichtspflege sollte auf die Inhaltsstoffe Hyaluronsäure, Kollagen und die Vitamine A, C und E besonders geachtet werden. Auch das hauteigenen Enzym Q10 steht in dem Ruf, den Alterungsprozess zu verlangsamen. Und bitte nicht vergessen, die Haut regelmäßig mit einem sanften Peeling zu verwöhnen. Dabei werden abgestorbene Hautschüppchen abgetragen und die Aktivität der Zellen angeregt. Danach ist die Mundpartie aufnahmefähiger für die Pflege und wirkt insgesamt glatter und entspannter.

Mundfalten sind Mimikfalten 

Falten entstehen nicht nur mit den Jahren. Auch unsere Mimik, also die typischen und immer wiederkehrenden Gesichtsbewegungen und die damit einhergehende Beanspruchung bestimmter Muskelgruppen, hinterlassen ihre Spuren in unserem Gesicht. Ähnlich wie das Hochziehen der Augenbrauen die Entstehung von Stirnfalten und Zornesfalten beschleunigt, reagiert auch unsere Mundpartie auf bestimmte wiederkehrende Bewegungsmuster. Dazu gehören das Zuspitzen der Lippen oder auch die starke Saugbewegung beim Rauchen. Diese mimischen Falten lassen sich noch näher clustern in: Kräusel- und Plisseefalten, also feine Linien oberhalb der Oberlippe. Besonders unbeliebt sind die sogenannten „Raucherfalten“. Diese verlaufen strahlenförmig um den Mund herum. „Marionettenfalten“ verlängern die Mundwinkel optisch und lassen den Gesichtsausdruck besonders negativ wirken. Mit dem sogenannten „Pflasterstein-Relief“ oder auch „Erdbeerkinn“ sind die Pünktchen-förmigen Einziehungen im Kinnbereich gemeint. All diese Falten erscheinen anfangs nur temporär bei der individuellen Gesichtsbewegung. Im Laufe der Jahre manifestieren sie sich aber zu dauerhaften tiefen Kerben. Hinzu kommt, dass Ober- und Unterlippe mit den Jahren deutlich an Volumen verlieren. Die Mundpartie wirkt dann also nicht nur faltig, sondern zusätzlich auch noch schmallippig.

Die Sonne ist Gift für unsere Haut – Die Mundpartie leidet besonders

Unsere Mimik haben wir nur bedingt unter Kontrolle. Mit unserem Lebenswandel und bestimmten Umwelteinflüssen schaut es da schon anders aus. Dermatologen haben herausgefunden, dass 80 Prozent der Falten eine direkte Folge der UV-Strahlung sind. Diese dringt auch in die tieferen Hautschichten ein und erhöht so nicht nur das Risiko an Hautkrebs zu erkranken, sondern begünstigt auch die Entstehung tiefer, dauerhaft sichtbarer Falten. Aus diesem Grund sollte Sonne besonders in den Sommermonaten und um die Mittagszeit konsequent gemieden werden. Eine Feuchtigkeitspflege mit einem hohen Lichtschutzfaktor darf bei der täglichen Beauty-Routine nicht fehlen.

Mundfalten durch oxidativen Stress – was bedeutet das eigentlich?

Mit den Jahren verzeiht unsere Haut uns immer weniger. Besonders der Konsum von Alkohol und Zigaretten hinterlässt irreparable Spuren in unserem Gesicht. Nikotin und weitere Chemikalien der Zigarette hemmen die Bildung von Kollagen und Elastin in der Haut. Gleichzeitig wird die Produktion freier Radikale stark angeregt. Die Folge ist oxidativer Stress, der uns schneller alt aussehen lässt. 

Darüber hinaus führt das Rauchen zu einer Verengung der Blutgefäße. Die Haut ist schlechter durchblutet und auch die Sauerstoffversorgung leidet. Der Teint erscheint weniger rosig und die Falten mehren sich. Der Zigarette bereits in jungen Jahren adieu zu sagen oder am besten gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen, ist also die beste Investition in Schönheit und Gesundheit.

Auch der Konsum von Alkohol hat einen negativen Einfluss auf unser Hautbild. Die natürliche Fähigkeit unserer Haut, sich selbst zu regenerieren, wird durch den Konsum von Alkohol stark heruntergefahren. Alkohol entzieht der Haut Flüssigkeit und Nährstoffe. Auch das Bindegewebe leidet.

Für Faltenfreiheit früh ins Bett – mit dem Schönheitsschlaf Mundfalten reduzieren

Genauso wie der Rest unseres Körpers, regeneriert sich auch unsere Mundpartie am allerbesten im Schlaf. In der Nacht laufen die körpereigenen Regenerationsprozesse auf Hochtouren und freie Radikale werden abgebaut. Mindestens sieben Stunden Nachtruhe sind daher ein Muss. Dabei sollte auf die richtige Schlafposition geachtet werden. Am gesündesten schläft es sich etwas erhöht auf einem dicken und nicht zu weichen Kissen. Liegt man zu flach, kann die Lymphflüssigkeit nicht richtig abfließen. Schwellungen und Falten sind dann die Folge. 

Besonders schädlich ist Zähneknirschen während der Nacht. Durch das zwanghafte Aufeinanderpressen es Kiefers – auch Bruxismus genannt – kommt die Mundpartei auch während der wohlverdienten Nachtruhe nicht zur Ruhe. Diese Daueranspannung hat immer eine vermehrte Faltenbildung um den Mund zu Folge. Hier kann ein Termin beim Zahnarzt oder Kieferorthopädie wahre Wunder bewirken. Durch das Tragen einer Schiene aus Silikon wird das Knirschen erschwert und die Mundpartie kommt zur Ruhe. Die Kosten für eine solche Aufbissschiene trägt die Krankenkasse. 

Wahre Schönheit kommt von innen – mit gesunder Ernährung aktiv gegen Mundfalten

Unsere Haut ist jeden Tag großem oxidativem Stress ausgesetzt. Mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung können wir viel für unsere Gesundheit und Schönheit tun. Obst und Gemüse, Fisch, Milch- und Sojaprodukte sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren sollten auf unserem Speiseplan den Ton angeben. Da sind sich Ernährungswissenschaftler einig. Darüber hinaus gibt es Lebensmittel, die besonders reich an natürlichen Antioxidantien sind. Superfood heißt das Zauberwort. Aber was hat es damit eigentlich auf sich? Mit Zitrusfrüchten, Paprika, Blaubeeren und Zwiebeln liefert man der Haut wertvolle Antioxidantien. Denn das in diesen Lebensmitteln enthaltene Vitamin C ist schon lange als Radikalfänger bekannt. 

Darüber hinaus schwören echte Gesundheitsapostel schon lange auf Brokkoli – und das nicht ohne Grund! Es enthält kostbare Folsäure, Kalium, Kalzium, Vitamin C, Eisen und Beta-Carotin. Damit dieser bunte Fächer an Antioxidantien auch erhalten bleibt, darf das Gemüse möglichst nicht gekocht werden. Ein Dampfgarer ist also eine gute Investition. Für alle, die es rustikaler mögen, darf die Kartoffel auf dem Speiseplan nicht fehlen. Denn auch sie enthält Vitamin C, wertvolle Mineralien und Ballaststoffe in Hochpotenz. Und auch Naschen ist nicht verboten, sondern sogar ausdrücklich erwünscht. Besonders Nüsse stehen in dem Ruf nicht nur sehr gesund zu sein, sondern auch noch glücklich zu machen. Täglich eine Handvoll Walnuss- oder Haselnusskernen sowie Pistazien oder Macadamia unterstützt den Körper dabei, das Glückshormon Serotonin zu produzieren und so oxidativem Stress entgegenzuwirken. Nebenbei sind Nüsse auch besonders reich an wertvollem Vitamin E. Dieses zählt zu den wehrhaftesten Zellschutzvitaminen, indem es freie Radikale direkt entschärft. 

Reich an Antioxidantien sind auch rote Trauben. Denn sie enthalten, wie auch die Blaubeeren, Polyphenole. Diese wirken nicht nur antioxidativ, sie beeinflussen unser Immunsystem insgesamt positiv. Darüber hinaus stehen sie auch in dem Ruf, das Risiko für bestimmte Krebsarten zu senken. Und bitte nicht vergessen: Viel trinken! Mit mindestens 1,5 Litern Wasser oder ungesüßten Tees über den Tag verteilt bekommt unsere Haut einen echten Frischekick von innen.

Mundfalten reduzieren – mit Gesichtsyoga als Schlüssel zur Entspannung

In der modernen Dermatologie wird auf Gesichtsyoga und Massagen zur Reduktion von Falten gesetzt. Ganz besonders Mimikfalten um den Mund können auf diese Art sanft gemindert werden. Hierbei geht es darum, die Bildung des hauteigenen Kollagens anzuregen, die Zellerneuerung zu fördern und das Bindegewebe zu festigen. So kann der Bildung von Mundfalten gezielt entgegengewirkt werden. Dafür sollte der Mund zu einem Kussmund geschlossen und für ein paar Sekunden angespannt werden. Die Übung kann beliebig oft wiederholt werden. 

Eine weitere Übung besteht darin, die Lippen fest zusammenzupressen und 20 Mal zur Nase hoch und zum Kinn wieder runter zu schaukeln. Danach kann man die Mundpartie einfach entspannen. Auch der Gebrauch eines Gesichtsrollers aus Jade oder Rosenquarz sollte ab einem gewissen Alter fester Bestandteil der täglichen Beauty-Routine sein. Dieses Wellnessutensil kommt ursprünglich aus Asien und erweist den Frauen dort bereits seit Jahrhunderten treue Dienste in Sachen Schönheit. Die Anwendung ist denkbar einfach: Die Gesichtsbehandlung sollte immer von innen nach außen verlaufen. Für eine Reduktion der Mundfalten also einfach den Roller an der Mitte der Ober- und Unterlippe anlegen und sanft nach außen rollen. Die Übung einige Male wiederholen, bevor die Seite gewechselt wird.