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Was hilft bei großen Poren im Gesicht?

Inhaltsübersicht

Wer auf seine Haut hört, kann einiges tun, um große Poren zu verfeinern und das Hautbild frischer aussehen zu lassen.

Ein feines, ebenmäßiges Hautbild ist der Traum jeder Frau und auch viele Männer leiden unter vergrößerten Poren. Wir sehen es in der Werbung, bei berühmten Schauspielerinnen und Models: Das beneidenswert perfekte Hautbild. Doch leider haben nur die wenigsten von uns das Glück, von der Natur damit beschenkt worden zu sein.

Und zu allem Überfluss kommt uns auch noch das Leben in die Quere, mit all seinen Versuchungen, dem Stress und der Hektik. Dauerhafte Rötungen, verschiedene Hautkrankheiten und große Poren im Gesicht sind oft die Folge davon und lassen das gewünschte Hautbild in weite Ferne rücken. Doch es gibt eine Menge Gutes, was wir für unsere Haut tun können – zum Beispiel zu allen Jahreszeiten einen starken Sonnenschutz zu verwenden und ihr die passende Pflege für ein strahlendes und gesundes Aussehen zu gönnen.

Sind große Poren im Gesicht Anzeichen einer Krankheit?

Die gute Nachricht ist, dass vergrößerte Poren nicht auf eine Krankheit hindeuten; auch wenn der Haut Krankheiten oder Mangelerscheinungen, unter denen der Körper leidet, schnell anzusehen sind. Die Haut (griechisch: Derma) ist das größte Organ des menschlichen Körpers und sie kümmert sich oft besser um uns, als wir es umgekehrt mit ihr tun. Dabei sollten wir öfter auf unsere Haut hören! Man könnte fast sagen, dass die Haut der Wächter über alle Organe ist, oder zumindest die meiste Zeit alles im Blick hat. Nicht nur wenn sie selbst erkrankt, schlägt sie Alarm. Auch wenn es für andere Organe brenzlig wird oder es den Allgemeinzustand des Menschen betrifft, meldet sie sich zu Wort – oder besser gesagt zu Gesicht: Sie hat die tolle Fähigkeit, nach außen hin zu zeigen, dass ihr etwas fehlt. Oft genug hört man jemanden sagen: „Du bist ja so blass, geht es dir nicht gut?” 

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Fahle Haut ist auch für den Hausarzt ein Indiz, dass mit dem Körper etwas nicht in Ordnung ist. Sogar wenn wir rot werden, ist das ein Ausdruck unserer inneren Gefühlslage, welche die Haut direkt nach außen transportiert – nicht immer zu unserer Freude. Doch daran zeigt sich, wie sensibel und empfänglich die Haut für die Vorgänge in unserem Körper ist.

Wozu sind die Poren gut?

Poren sind kleine Öffnungen in der Oberhaut (Epidermis), die als Hauteinstülpungen, am äußeren Ende der Schweißdrüsen sitzen, die sich wiederum in der Lederhaut (Dermis) befinden. Die kleinen Kanäle, die wir als Poren im Gesicht wahrnehmen, erfüllen wichtige Funktionen. Wie Abwasserkanäle leiten sie Talg und Schweiß nach draußen. Die Poren unterstützen den Menschen sogar beim Atmen, mit der sogenannten Hautatmung – auch wenn diese Form der Atmung nur einen kleinen Teil unserer Sauerstoffzufuhr ausmacht, wie “ haut-und-laser-zentrum.de“ auf seiner Website schreibt. 

Dieses komplexe Wunderwerk an Funktionalität nehmen wir die meiste Zeit als Selbstverständlichkeit hin, bis eine der Funktionen gestört ist. Denn lässt sich beispielsweise der Talg nicht mehr aus den Kanälen nach draußen transportieren, kommt es zu einer Verstopfung. Die Pore macht dicht, im wahrsten Sinne des Wortes. Und das Ergebnis blitzt uns dann auffallend unschön im Spiegel an, als störender Mitesser oder schmerzhafter Pickel.

Ursachen für die Entstehung großer Poren

Wenn eine Pore verstopft ist, wird sie durch den nachrückenden Talg gedehnt. Leider zieht sich die Pore, auch wenn die Verstopfung schließlich beseitigt ist, nicht mehr von allein zusammen. Im schlechtesten Fall entzündet sich die Stelle und durch diese Entzündung kann die Pore sich noch weiter vergrößern. 

Die Ursachen für verstopfe Poren, die zu Mitessern, Pickeln und im schlechtesten Fall zu dauerhaft großen Poren führen, sind vielfältig. Eine unausgewogene Ernährung, mangelhafte Reinigung, die falsche Pflege – leider gibt es viele Fallen, in die wir im Umgang mit unserer empfindlichen Gesichtshaut stolpern können. Wenn eine genetische Veranlagung der Grund dafür ist, dass unsere Poren größer sind, als uns lieb ist, sind die Möglichkeiten der Abhilfe begrenzt. Leider lassen sich die Poren immer nur so weit verfeinern, wie es die genetische Veranlagung es zulässt. Aber gerade bei einer genetischen Veranlagung zu großen Poren ist eine vorbeugende Pflege noch wichtiger, um zumindest zu verhindern, dass die Poren sich noch weiter vergrößern.

7 Tipps für ein feines Hautbild und gegen große Poren:

  1. Gesunder Lebensstil

Man muss sich auch was gönnen, klar! Doch leider nimmt unsere Haut es schnell übel, wenn wir uns zu viele „Ausrutscher“ leisten. Bekannte Beispiele sind fettreiche Lebensmitteln und zuckrige Süßigkeiten, die eine übermäßige Talgproduktion anregen oder ein Übermaß an Alkohol, der Feuchtigkeit aus der Haut entzieht. Auch Rauchen ist ein Faktor, der die Haut belastet und zu verstopften Poren führen kann. 

Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Nüsse zum Beispiel haben eine entzündungshemmende Wirkung und das gefällt auch Haut und Poren. Diese Lebensmittel sollten wir auf jeden Fall fest in unseren Ernährungsplan integrieren. 

Sonnenlicht und frische Luft tun der Haut gut. Und mit dem richtigen Lichtschutzfaktor können wir das Sonnenbad und den sommerlichen Spaziergang guten Gewissens genießen. Ungeschützt bekommen manche Menschen schon nach zehn Minuten einen Sonnenbrand! Auch in der kälteren Jahreszeit, wenn der Wind eisig um die Ecken pfeift, mag unsere Haut das wichtige Vitamin D tanken. Mit einer guten Creme mit hohem Fettanteil wird der Aufenthalt draußen, trotz Minusgraden, zum Gewinn, gerade für unsere Haut und einen gesunden Teint.

2. Kosmetische Peelings und Wirkstoffe

Peelings haben einen sehr guten vorbeugenden Effekt gegen große Poren im Gesicht. Egal ob das Peeling auf natürlicher Basis, zum Beispiel mit Retinol (Vitamin A) aufgebaut ist oder mit chemischen Wirkstoffen wie BHA (Salicylsäure) arbeitet. Bei einer regelmäßigen Anwendung, ein- bis zweimal pro Woche, hat der Talg keine Chance sich festzusetzen und die Poren zu verstopfen. 

Niacinamid (Vitamin B3) ist eine Wohltat für die Haut. Es wirkt hautberuhigend, entzündungshemmend und stärkt die Hautbarriere, wie „hautpflegewissen.de“ bestätigt. Bei regelmäßiger Anwendung von Produkten mit Niacinamid sieht die Haut schnell insgesamt gesünder aus und das Hautbild verfeinert sich. Es kann allerdings zunächst eine Verschlimmerung auftreten, die sich durch vorübergehende Hautrötungen zeigt.

3. Besonderheit: Hyaluronsäure

Ein besonderer Wirkstoff gegen große Poren ist Hyaluron, denn die Säure hat eine schützende und stärkende Wirkung. Hyaluron, das häufig als Gel oder in Cremes für das Gesicht angeboten wird, ist nicht nur feuchtigkeitsspendend, und das schon in sehr niedriger Dosierung, sondern auch ein hervorragendes Antioxidans. Die schädlichen freien Radikale, die unser Körper zum Beispiel bei starker UV-Einstrahlung oder durch Umweltgifte selbst bildet, werden durch Antioxidantien unschädlich gemacht. So wird die Haut wieder glatter und zarter. Ein echter Haut-Booster!

4. Microneedling

Microneedling wird schon seit einiger Zeit als Geheimwaffe gegen schlaffe Haut und große Poren gefeiert. Das Geheimnis, um damit das Hautbild zu verbessern, beruht eigentlich auf der bemerkenswerten Erneuerungsfähigkeit der Haut selbst. Mit einem Roller, der die Haut gezielt mit kleinsten Verletzungen durchsetzt, wird die Erneuerung angeregt. Diese Hautroller werden Needling-Roller oder Derma-Roller genannt. Eine solche Behandlung lässt sich mit geeignetem Roller und Pflegeprodukten leicht zu Hause durchführen. Bei regelmäßiger Anwendung belohnt uns die Haut mit einem klaren Hautbild und feinporigerem Aussehen.

5. Hilfe vom Dermatologen

Auch in einer dermatologischen Praxis kann die Pore nicht über ihre genetische Anlage hinweg verkleinert werden. Dermatologen, also Hautärzte, können aber mit verschiedenen Verfahren eine Verbesserung des Hautbildes erreichen. Auch Kosmetikstudios bieten einige dieser Leistungen an: 

Medizinisches Microneedling: Auch Dermatologen können das Microneedling durchführen. In der Regel verwenden sie dabei einen Derma-Pen.

Lasertechnik: Dabei werden durch Lichtimpulse eines Lasers die alten Hautzellen zerstört, was ebenfalls die Erneuerung der Haut angeregt. Die Poren, die dabei neu entstehen, haben dann wieder ihre ursprüngliche genetisch angelegte Größe. Diese Behandlung erstreckt sich über mehrere Sitzungen und ist relativ kostenintensiv.

Mikrodermabrasion: Hier wird die oberste Schicht der Haut mit Hilfe von winzigen Kristallen abgeschliffen. Der Effekt auf die Poren ist sofort sichtbar. Allerdings muss diese Behandlung regelmäßig wiederholt werden, einen Langzeiteffekt gibt es nicht. 

Hydrafacial: Mit einem Gerät, das ein Vakuum auf der Haut erzeugt, werden Verstopfungen und überschüssiger Talg abgesaugt. Das führt zu einem klaren Hautbild und lässt die Poren feiner wirken. Auch diese porentiefe Reinigung muss regelmäßig wiederholt werden, damit das Hautbild dauerhaft feinporig und frisch aussieht.

6. Richtig schminken bei großen Poren

Auch wenn die Versuchung groß ist, die Poren einfach dick zu überschminken: Mit Foundation, viel Make-up, Rouge und Puder die nervigen kleinen Löcher zu überdecken, wäre das der absolut falsche Weg. Die Haut sollte bei großen Poren möglichst mit einem leichten Make-up geschminkt werden, denn sonst kommen andere Maßnahmen wie die gesunde Ernährung und die gründliche Reinigung, das Peeling oder Microneedling weniger gut zum Tragen. Die Haut sollte atmen können und braucht den direkten Kontakt mit Sonnenlicht und Luft, natürlich immer mit dem richtigen Sonnenschutz.

7. Regelmäßiges Abschminken

Kleiner Aufwand – große Wirkung! Auch wenn wir spät nach Hause kommen, nach einem entspannten oder ausgelassenen Abend, sollten wir uns das Abschminken nicht abschminken! Denn gerade eine regelmäßige Abschmink-Routine ist die Kür bei der Hautpflege. Nur gesäuberte, mit einer Feuchtigkeit spendenden Creme behandelte Haut, kann sich in der Nacht in Ruhe so richtig von den Strapazen des Tages erholen. Und unsere Haut wird sich dankbar dafür zeigen.

Auch wenn sich große Poren nicht in jedem Fall wieder verkleinern lassen: Ein guter Umgang mit unserer Haut und regelmäßige Pflege sind nicht nur ein angenehme Wohlfühlfaktoren, es sind Investitionen in die Zukunft. Denn die Haut dankt es uns mit einem feinporigen Hautbild und strahlend schönem Teint – damit wir uns in unserer Haut auch in Zukunft noch lange wohl fühlen können!

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