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Wirkstoff-Toleranz bis Fast-Food-Pickel: Von diesen Hautpflege Mythen solltest Du Dich nicht täuschen lassen

Inhaltsübersicht

In der Hautpflege wimmelt es nur so von gut gemeinten Tipps von. Leider haben sich bei den oft wiederholten Vorschlägen von Experten auch einige Irrtümer eingeschlichen. Hier kommt der Hautpflege Irrtümer-Check.

Für die optimale Pflege Deiner Haut ist nicht nur wichtig, welche Kosmetika wirklich helfen. Aber auch bei der Anwendung kann man viele Fehler machen. Einige davon gehen auf falsche Empfehlungen zurück, vielleicht weil schon der Ratgeber auf einen überlieferten Mythos hereingefallen ist. Und so kommt es im schlimmsten Fall zu Ratschlägen, die Deiner Haut schaden. 

Wir haben einige Tipps, die einem immer wieder begegnen, überprüft und erklären Dir im Folgenden, was wahr ist und hinter welchen Weisheiten sich ein bloßer Irrglaube versteckt. 

Die größten beauty Mythen rund um den Gebrauch von Beauty-Produkten

Deine Hautzellen gewöhnt sich zu stark an bestimmte Wirkstoffe und Pflegeprodukte

Es lässt sich leicht nachvollziehen, wie es zu diesem Irrglauben kommt. Der Vorher-Nachher-Effekt von einem Produkt tritt besonders deutlich zutage, wenn Du neu damit beginnst. Danach kennst Du die Wirkung schon und hast Dich an Dein neues Hautbild gewöhnt. Die Pflege aufgrund des vermeintlich geringeren Effekts abzusetzen, wäre jedoch fatal. Damit Deine Haut optisch auf dem Level bleibt, ist die Unterstützung der Wirkstoff in den meisten Fällen nach wie vor nötig. 

Dank eines täglichen Peelings wirkt Deine Haut frischer

Dieser Irrglaube was deine haut braucht kann eine negative Wirkung nach sich ziehen. Auch wenn Peelings dafür entwickelt wurden, Deine Haut von abgestorbenen Zellen und anderem Ballast zu befreien, kann dieser Frische-Kick schnell kippen. Wenn Du die Beauty-Helfer zu oft anwendest, greifen sie auch die gesunden Zellen Deiner Haut an. Und der daraus resultierende Stress macht sich optisch schnell bemerkbar. Dass Deine Hautbarriere unter der Pflege leidet, zeigt sich beispielsweise durch fahle und trockene Haut. Damit es soweit nicht kommt, solltest Du bei Peelings also aufpassen. Viele Dermatologen und Kosmetikexperten empfehlen die Nutzung von bestimmten Hautpflegeprodukten nur einmal pro Woche. 

Mit Naturprodukten tust Du Deiner Haut immer etwas Gutes

Für Naturprodukte spricht immer, dass sie deutlich weniger Verarbeitungsschritte durchlaufen. Weil sie oft aus weniger Zutaten bestehen, ist es außerdem leichter, einen Überblick zu behalten, welche Inhaltsstoffe Du auf Deine Haut aufträgst. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie eine schlechtere Forschung hinter sich haben. Daraus abzuleiten, dass Naturprodukte Deine Haut nicht reizen können, ist aber ein Trugschluss. Ätherische Öle wie etwa Teebaumöl können Deine Haut zum Beispiel ebenfalls irritieren und das nötige Fett entziehen. Hier solltest Du also besonders vorsichtig sein und auf das richtige Maß achten. Andere Naturmittel wie etwa Kokosöl oder Honig sind tatsächlich sehr mild und spenden Feuchtigkeit . Sie sind bestens für eine sensible Haut geeignet. 

Je länger die Gesichtsmaske wirkt, desto besser

Ob diese Aussage stimmt, hängt von der Art der Gesichtsmaske ab. Bei einer Feuchtigkeitsmaske schadet es tatsächlich nicht, wenn Du sie länger einwirken lässt, als auf der Verpackung steht. Ganz anders sieht es dafür bei Masken gegen unreine Haut aus. Da sie anders wirken, können sie nach dem Überschreiten der Zeit Deine Haut austrocknen und deinen ph wert schaden.

Haushaltstipps: Was ist Mythos, was hilft wirklich?

Künstliches Bräunen durch Karotten-Kost?

Genug Möhren essen und so vom natürlichen Selbstbräuner profitieren – theoretisch ist dieser Effekt durchaus möglich. Karotten enthalten nämlich Carotinoide. Als Farbstoff geben sie dem Gemüse seinen orangenen Ton, können aber auch Deine Haut färben und sie wärmer wirken lassen. Damit sich dieser Effekt tatsächlich einstellt, müsstest Du allerdings mindestens 30 Milligramm Beta-Carotin über drei Wochen täglich zu Dir nehmen. Diese Menge entspricht in etwa 500 Gramm Möhren, was deutlich macht: In der Praxis ist der Selbstbräunungs-Effekt kaum möglich und gehört deswegen zu den Mythen. 

Frisches Obst und Gemüse helfen Deinem Hautbild!

Auch wenn der Karotten-Effekt eher zum Irrglauben zählt, ist diese Behauptung tatsächlich Fakt. In frischem Obst und Gemüse finden sich zum Beispiel viele Antioxidantien. Weil sich diese Stoffe gegen freie Radikale richten, sind sie wirksames Mittel, um den Stress Deiner Haut zu minimieren und für eine schöne Haut sorgen. Außerdem liefern die Lebensmittel Dir und Deiner Haut auch Vitamine und Mineralstoffe. Beides führt dazu, dass Deine Haut bei ihren Regenerationsprozessen unterstützt wird. 

Diese Hautpflege-Mythen kursieren rund um das Thema Pickel

Fast-Food führt zu Pickeln 

Fast Food führt zur vermehrten Bildung von Pickeln – auch wenn dieser Zusammenhang auf der Hand zu liegen scheint, ist er wissenschaftlich noch nicht nachgewiesen. Streng genommen gehört dieser Satz also zu den Mythen. Wenn Du das Gefühl hast, dass es nach Pommes, Schokolade und Co. bei dir zu unreiner Haut kommt, solltest Du aber trotzdem aufpassen. Immerhin ist auch ohne Studien Konsens, dass die Haut unter der westlichen Lebensweise leidet und Probleme auftreten, die Naturvölker nicht kannten. Viel Zucker und ein hoher Fettgehalt der Speisen sind da dringend tatverdächtig. 

Es schadet der Haut, wenn Du Deine Pickel ausdrückst

Wenn Du Pickel ausdrückst, kann es schnell passieren, dass Bakterien in Deine Haut eindringen. Dadurch können Entzündungen und sogar Narben entstehen. Das liegt allerdings eher daran, dass wir die Pickel mit den Finger direkt ausdrücken, ohne dabei ein Kosmetiktuch oder ähnliches zu verwenden, um die Stellen vor Eintritt ebendieser Bakterien zu schützen. „nivea.de“ empfiehlt von vornherein eine gründliche Reinigung Deiner Haut.

Gründliches Händewaschen so wie die Verwendung eines Kosmetiktuch sind ebenso unerlässlich. Denn seien wir ehrlich, die Wahrheit ist doch: Manchmal können wir einfach nicht die Finger von den Pickeln lassen!

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