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Trockene Kopfhaut: So lässt sich das Problem beseitigen

Inhaltsübersicht

Juckende Kopfhaut kann eine echte Qual sein. Doch es gibt Möglichkeiten, trockene Kopfhaut zu behandeln. 

Gerade im Winter leiden viele an besonders trockener Haut und das betrifft auch die Kopfhaut. Sind die Hände trocken und rissig, pflegen wir sie mit einer speziellen Handcreme. Unser Gesicht verwöhnen wir mit Tages- und Nachtcremes. Und für den Rest des Körpers haben wir unsere bewährte Bodylotion. Die Kopfhaut hingegen ist nicht ganz so leicht zu behandeln. Immerhin wächst hier auch unser Haar. Eine fettige Creme kommt also leider nicht in Frage. Zum Glück gibt es trotzdem Möglichkeiten, der trockenen Kopfhaut Linderung zu verschaffen. Wir stellen die wichtigsten Tipps vor. 

Das sind die Ursachen für trockene Kopfhaut

Wie erwähnt sind es vor allem die extremen Temperaturschwankungen zwischen kalter Außenluft und überheizten Räumen im Winter, die für die trockene Kopfhaut verantwortlich sind. Doch es gibt noch weitere Faktoren.

Es ist ganz normal, dass die Haut auch am Kopf im Alter trockener wird. Dies ist oft die Ursache für ein erhöhtes Spannungsgefühl. Einer der Gründe ist der Hyaluron-Spiegel, der schon ab dem Alter von 25 Jahren zu sinken beginnt. Hyaluron wirkt wie ein Schwamm, der Feuchtigkeit speichert und die Haut damit im Tagesverlauf versorgt. Ein Gramm Hyaluron kann dabei bis zu sechs Liter Wasser speichern. Wenn der natürliche Pegel sinkt und wir nicht gegensteuern, werden wir bald die ersten Zeichen der Hautalterung bemerken. Deswegen empfehlen sich hier Pflegeprodukte mit Hyaluron.

Man kann den Alterungsprozess zwar verlangsamen aber nicht stoppen. Spätestens in den Wechseljahren haben wir mit hormonellen Veränderungen zu kämpfen, die dafür sorgen, dass unser Haar nicht nur dünner, sondern auch trockener wird. 

Auch ein dauerhaft erhöhtes Stresslevel kann ursächlich sein: Wenn wir unter übermäßigem Stress leiden, fühlen wir uns buchstäblich nicht mehr wohl in unserer Haut. Ein Erkennungszeichen kann juckende Kopfhaut sein. 

Raucher leiden besonders häufig an trockener und juckender Kopfhaut. Das liegt daran, dass das Nikotin die Blutgefäße verengt. Dadurch wird die Haut nicht mehr ausreichend durchblutet und trocknet aus – meist ist auch die Kopfhaut betroffen. 

Falsche Ernährung kann ebenfalls zu trockener Kopfhaut führen, dazu später mehr. Es kann auch sein, dass unsere Kopfhaut allergisch auf bestimmte Stoffe reagiert und mit Juckreiz und ausgetrockneter Haut und Kopfhautjucken antwortet. Äußere Umwelteinflüsse können ebenfalls zu trockener Haut führen. Zahlreiche Menschen die an vielbefahrenen Straßen in der Großstadt leben, können ein Lied davon singen. Und dann gibt es schließlich noch die genetischen Faktoren, auf die wir leider keinen Einfluss haben. Zum Glück können wir mit geeigneten Pflegemaßnahmen immerhin korrigierend einwirken. 

Zur Kopfjucken können auch Sonnenbränden im Sommer führen. Öfters ist im Sommer unsere Kopfhaut vor der Sonne gar nicht geschützt. Deswegen ist wichtig ein Kap oder Hut zu tragen um unsere Kopfhaut vor der UV-Strahlung. Sonnenbränden an unserer Kopfhaut kann man als Rötungen an unsrem Haaransatz entdecken.

Trockene Kopfhaut kann in manchen Fällen zu Schuppen führen. Hier ist ebenso zu beachten dass, wir ein richtigen Shampoo und richtige Pflege für unseren Kopfhauttypen benutzen. Anti-Schuppen Shampoos können hier auch große Hilfe sein.

Das können wir gegen trockene Kopfhaut tun

Trockene und juckende Kopfhaut ist kein Schicksal, das wir stumm ertragen müssen. Es gibt einige Möglichkeiten, dagegen vorzugehen. 

Bei trockener Kopfhaut das Haarewaschen reduzieren

Menschen, die unter trockener Kopfhaut leiden, haben in der Regel auch einen trockenen Haartyp. Der Talg, der dafür sorgt, dass unsere Haut feucht und elastisch bleibt ist nämlich auch für fettiges Haar verantwortlich. Bei trockener Kopfhaut wird nicht ausreichend Talg produziert. Wenn wir den wenigen Talg, der auf der Kopfhaut verbleibt, nun auch noch durch tägliches Waschen reduzieren, verschlimmern wir das Problem nur noch. 

Bei trockener Kopfhaut ist es völlig ausreichend, nur alle drei Tage zu waschen. Dabei sollten wir ein sehr mildes, feuchtigkeitsspendendes Shampoo ohne Inhaltsstoffe wie Silikone verwenden, das am besten noch ein pflegendes Öl enthält. Im Anschluss pflegen wir unsere Kopfhaut dann noch mit einem Conditioner für sehr trockenes Haar. Richtige Haarpflege ist sehr wichtig für die Behandlung von der trockenen Kopfhaut.

Bei der Haarwäsche ist auch die Temperatur entscheidend. Denn wenn wir zu heißes Wasser verwenden, sorgen wir dafür, dass die Kopfhaut zusätzlich austrocknet. Auch unseren Fön sollten wir besser ausmustern, wenn wir unter trockener Kopfhaut leiden. Immerhin produziert er heiße und trockene Luft, was nicht nur unsere Haare schneller trocknen lässt, sondern auch unsere Kopfhaut austrocknet. 

Kur mit Olivenöl hilft bei trockener Kopfhaut

Am Abend vor der nächsten Haarwäsche können wir unserer Kopfhaut mit einer Kur aus Bio-Olivenöl etwas Gutes tun. Dazu geben wir mit einer Pipette einige Tropfen auf unsere trockene Kopfhaut und massieren das Olivenöl gründlich ein. Bevor wir uns zu Bett begeben, ziehen wir noch ein Duschhaube auf, damit das Kissen nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Am nächsten Morgen geht es dann unter die Dusche, wo Kopfhaut und Haar vom pflegenden Öl befreit werden. 

Bei trockener Kopfhaut für gesundes Raumklima sorgen

Wie eingangs erwähnt, kann trockene Kopfhaut auch durch die besonders feuchtigkeitsarme Luft in überheizten Räumen entstehen. Mit einem einfachen Trick sorgen wir für Abhilfe. Wir füllen mehrere Gefäße mit lauwarmem Wasser und stellen sie auf die Heizkörper. Das Wasser verdunstet, die Luftfeuchtigkeit steigt und auch unsere trockene Kopfhaut wird wieder besser mit Feuchtigkeit versorgt. Den gleichen Effekt haben übrigens Zimmerpflanzen. Besonders Pflanzen mit großen Blättern verdunsten viel Feuchtigkeit. 

Bei trockener Kopfhaut nur mit Mütze an die frische Luft

Besonders im Winter achten wir darauf, immer eine wärmende Kopfbedeckung zu tragen. Denn wenn die Kopfhaut friert, stellen die Talgdrüsen ihre wichtige Produktion teilweise ein. In der Folge trocknet die Haut noch mehr aus. Mit einer Mütze stellen wir das feuchte und warme Klima her, das unsere Talgdrüsen lieben. 

Ausreichend trinken gegen trockene Kopfhaut

Unsere Haut ist nur dann ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt, wenn wir im Tagesverlauf genug Flüssigkeit zu uns nehmen. Für gesunde Erwachsene empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung täglich mindestens anderthalb Liter Wasser oder ungesüßten Kräuter- oder Früchtetee zu trinken. Wer keines der genannten Getränke mag, kann auch zu Saftschorlen greifen, bei denen der Wasseranteil überwiegen sollte. Substanzen wie Alkohol sollten hingegen weitgehend vermieden werden. Er entzieht dem Körper Flüssigkeit und sorgt dafür, dass unsere Haut noch mehr austrocknet. Um täglich ausreichend zu trinken, haben wir einen einfachen Trick. Wir füllen eine anderthalb Liter fassende Karaffe mit dem von uns bevorzugten Getränk und sorgen dafür, dass das Gefäß am Abend ausgetrunken ist. Wichtig dabei ist nur, dass wir nicht erst zum Glas greifen, wenn wir richtig Durst haben. Das ist schon der Anzeichen dass unser Körper bereits an einen Flüssigkeitsmangel leidet. Deswegen ist genug Flüssigkeit für unsere Kopfhautpflege sehr wichtig.

Gesund ernähren ist wichtig bei trockener Kopfhaut

Neben der ausreichenden Flüssigkeitszufuhr können wir auch durch unsere Ernährung einiges gegen trockene Kopfhaut tun. Die Website „weleda.de“ empfiehlt bei trockener Haut auf Lebensmittel zu setzen, die viel ungesättigte Omega-3-Fettsäuren enthalten. Die Fettsäuren sorgen dafür, dass die Lipidvorräte der Haut aufgefüllt werden. Auf „stylebook.de“ sagt der Münchner Dermatologe Doktor Timm Golüke dazu: „Lipide sind Fettsäuren, die die Haut selbst produziert. Damit sind sie ein wichtiger Bestandteil jener Schicht, die die Haut umgibt und schützt.“ Besonders im Winter würde die Haut weniger Lipide produzieren, weiß der Experte. Mit Lebensmitteln wie Lachs, Brennnesselsamen, Chiasamen und Leinöl können wir gegensteuern. Auch Lebensmittel, die reichlich Beta-Carotin enthalten, gehören auf unseren Speiseplan. Beta-Carotin wird vom Körper in Vitamin A umgewandelt, das als wirksames Antioxidans gilt und die Haut vor Austrocknung schützt. 

Neben der Karaffe mit Wasser steht also am besten immer auch ein Schälchen mit geschnittenen Karotten und gelb-roten Paprika als gesunder und kalorienarmer Snack auf unserem Tisch. Mangelt es unserem Körper an Biotin, kann die Haut darauf empfindlich reagieren. Um ausreichend versorgt zu sein, setzen wir auf einen Mix aus Spinat, Tomaten, Milchprodukten, Bananen und Walnüssen. Auch Lachs und Haferflocken sind gute Biotin-Lieferanten. 

Vitamin E ist ebenfalls eine Wunderwaffe, um unsere Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Besonders viel davon ist laut „fitforfun.de“ in Hausmittel wie Olivenöl, Leinsamen und Fisch enthalten. Unser Speiseplan ist schon ganz schön vielfältig und wird nun noch durch zinkhaltige Lebensmittel ergänzt. Denn Zinkmangel kann ebenfalls zu trockener Kopfhaut führen. Deshalb werden beim nächsten Marktbesuch auch noch Rind- und Schweinefleisch, Krustentiere, Eier, Milch und Käse gekauft. Es kann richtig lecker sein, gegen trockene Kopfhaut zu Felde zu ziehen.

Luftreiniger gegen trockene Haut

Wie bereits erwähnt, können auch Umweltgifte zu trockener Haut führen. Wer an einer vielbefahrenen Straße wohnt, könnte durch einen Luftfilter für ein gesünderes Raumklima sorgen. Der Luftfilter saugt die Umgebungsluft ein. Im Innern wird sie dann gefiltert und gereinigt wieder abgegeben. Dieser bring eine Feuchtigkeitsbalance in der Luft.

Ernährungstagebuch bei trockener Kopfhaut

Auch Allergien können trockene Kopfhaut verursachen. Oft ist allerdings nicht klar, woher die Allergie kommt. Hier hilft es, ein Tagebuch zu führen und akribisch zu notieren, welche Lebensmittel und Getränke pro Tag genossen wurden und im Anschluss auf einzelne Produkte zu verzichten. So finden wir heraus, ob die Allergie zum Beispiel durch eine Laktoseintoleranz oder eine Unverträglichkeit von Nüssen entstanden ist. Ein Gang zum Allergie- Experten kann in diesem Fall ebenso helfen.

Ausreichend schlafen gegen trockene Kopfhaut

In der Nacht hat die Haut die Möglichkeit sich zu regenerieren und zu entspannen. Wenn wir zu wenig schlafen, berauben wir unsere Kopfhaut dieser Chance. Mindestens sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht sollten wir unserer Kopfhaut schon gönnen, damit sie sich vom anstrengenden Tag erholen kann. Wenig Schlaf ist oft der Grund für die Trockenheit der Haut.

Stress vermeiden

Unsere Haut – und damit ist auch die Kopfhaut gemeint – ist der Spiegel unserer Seele und reagiert nicht nur, wenn wir uns schlecht ernähren, sondern auch, wenn wir unter Stress leiden. Bei dem einen zeigen sich dann Pickel und Mitesser, der andere leidet unter juckender und trockener Kopfhaut, da durch den Stress die Lipidbarriere des Körpers in Mitleidenschaft gezogen wurde, was dazu führt, dass die Haut schneller austrocknet. Im normalen Berufsalltag lassen sich stressige Situationen nicht vermeiden. Doch durch Meditationsübungen oder Yoga am Abend können wir dafür sorgen, dass wir wieder zur Ruhe kommen.  

Trockene Kopfhaut beim Dermatologen untersuchen lassen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, trockene Kopfhaut zu behandeln. Doch wenn alle Versuche scheitern, bleibt nur noch der Gang zum Dermatologen. Der Mediziner kann herausfinden, ob eine organische Ursache für die besonders trockene Haut unter den Haaren verantwortlich ist und gegebenenfalls mit entsprechenden Medikamenten gegensteuern. Diese Medikamente sollen dir bei deiner Kampf mit der juckenden Kopfhaut helfen.

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