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Tränensäcke – Wie wird man sie wieder los?

Inhaltsübersicht

Mit Augenringen wirken wir müde und abgekämpft. Woher kommen die Schwellungen? Wir kennen die Ursachen und auch so manches Wundermittel gegen Tränensäcke

Wir alle kennen das. Man steht morgens vor dem Spiegel und da sind sie: Schwellungen unter den Augen, im Volksmund auch unschön Tränensack oder, noch schlimmer, Triefauge genannt. Selbst der Fachbegriff „Erschlaffung der unteren Augenpartie” klingt nicht wirklich besser. Und unser Gegenüber denkt bei diesem Anblick automatisch an durchfeierte Nächte oder Stress und Sorgen. 

Die Ursachen für die unschönen Pölsterchen unter unseren Augen sind vielfältig: Mit Tränen oder Schlafmangel haben sie nur gelegentlich etwas zu tun. Oft sind sie Teil des natürlichen Alterungsprozesses. 

Einen Überblick über Ursachen und die Wundermittel gegen die Schwerkraft findest Du hier:

Was hilft gegen Tränensäcke? Diese einfachen Mittel gibt es

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Das Alter und das Leben stehen uns ins Gesicht geschrieben. Der Alterungsprozess verläuft schleichend. Die gute Nachricht: Er kann mit einer gesunden Lebensweise und kleinen Beautytricks verlangsamt werden. Beim Thema Tränensäcke sind ausreichend Schlaf und auch Ruhepausen über den Tag der wichtigste Schlüssel zur Jugend. Besonders in der Tiefschlafphase läuft die Zellerneuerung auf Hochtouren und unsere Augenpartie bekommt ihren natürlichen Frische-Booster sozusagen frei Haus. Auch der sparsame Umgang – besser noch konsequente Verzicht – auf Alkohol, Nikotin und zellschädigendes UV-Licht dankt uns der Körper mit einem frischen Gesichtsausdruck.

Wenn es doch mal spät wird: Gurkenmaske und andere Hausmittel helfen beim Abschwellen

Ein glattes Erscheinungsbild wünschen wir uns alle. Und an guten Vorsätzen mangelt es auch nie. Und trotzdem kommt uns immer wieder das Leben in Form von langen Arbeitstagen am Computer, durchfeierten Nächten oder Liebeskummer und Sorgen dazwischen. Da bleibt kein Auge trocken und die Suche nach probaten Hausmitteln beginnt. Kühlpads und leichte Massagen können schon einiges an der Frischefront bewirken. Auch die Gurkenmaske unserer Großmutter sowie mit Kamillen- oder Schwarztee getränkte Kompressen sind bewährte Hausmittel mit einem abschwellenden Effekt.

Mit Massagen wirksam gegen Tränensäcke

Als Geheimwaffe gegen dicke Augen hat sich in den vergangenen Jahren der Edelsteinroller einen Namen gemacht. In der Traditionellen Chinesischen Medizin kennt man dieses kleine Wellness-Utensil aus Jade oder Rosenquarz bereits seit dem 7. Jahrhundert. Heute findet man die Roller in jedem Drogeriemarkt. Er wirkt entgiftend und kühlend und soll mit sanftem Druck über die Problemzonen im Gesicht gerollt werden.

Bei der richtigen Handhabung wird die Regeneration der Haut stimuliert und die Kollagen- und Elastin-Bildung angeregt. Natürlich lassen sich Falten nicht einfach wegrollern. Jedoch kann mit der richtigen Handhabung der Stoffwechsel angeregt und Giftstoffe effektiver abtransportiert werden. Darüber hinaus wird durch die verbesserte Durchblutung die Hautalterung verlangsamt. Das Sahnehäubchen: Die Haut ist nach der Massage wesentlich aufnahmefähiger für die anschließende Pflege.

In Parfümerie oder Apotheker bekommt man Hilfe zum Thema Tränensäcke

Alle, die nicht nur auf die Kräuterküche vertrauen wollen, können auf hochentwickelte Kosmetik aus Tiegel und Tube setzen. Unser Gesicht wird mit jedem Jahr anspruchsvoller. Dabei dürfen wir nie vergessen, dass die empfindliche Augenpartie besonders dankbar auf Streicheleinheiten reagiert. Wer mit Schwellungen zu kämpfen hat, sollte auf eine feuchtigkeitsspendende Anti-Aging-Creme setzen. Diese speziell auf die besonders dünne Haut um unsere Augen abgestimmte Creme sollte Substanzen enthalten, die entschlacken und gleichzeitig kühlen. Hyaluronsäure wird eine besonders hohe Wirksamkeit nachgesagt. Aber auch Inhaltsstoffe wie Vitamin C und Koffein regen die Durchblutung an und machen so müde und dicke Augen wieder munter. 

Cremes sollten grundsätzlich sparsam aufgetragen werden. Einige Hersteller werben mit einer Reduzierung der Tränensäcke um 75 Prozent schon nach der ersten Anwendung. Dermatologen raten, die tägliche Pflegeroutine mit einer speziellen Augenmaske zwei Mal pro Woche zu ergänzen. Diese verbessert die Mikrozirkulation um die Augen, was unweigerlich zu einem frischeren Erscheinungsbild beiträgt. Eye-Patches sind besonders praktisch in der Handhabung.

Bei hartnäckigem Hautüberschuss um die Augen hilft nur der Gang zum Beauty-Doc

Bei stark ausgeprägten Tränensäcken und einem massiven Hautüberschuss – bedingt durch die Gene oder den Zahn der Zeit – haben Cremes und Hausmittelchen allenfalls einen pflegenden und entspannenden Einfluss. Denn die Schwerkraft folgt nun mal leider ihren eigenen Gesetzen. Unterlidstraffung lautet dann das Zauberwort, mit dem das Gesicht langfristig wieder mehr Jugend und Gelassenheit bekommt. Die Behandlung kann meist ambulant im Dämmerschlaf durchgeführt werden. Die OP dauert circa eineinhalb Stunden. Dabei wird die überschüssige Haut entfernt und so der Bereich unter dem Auge präzise gestrafft. Überschüssige Fettpölsterchen werden ebenfalls entfernt oder geschickt umverteilt. Die Nachsorge der Operation ist mit circa zwei Wochen Dauer recht langwierig. 

In den Tagen unmittelbar nach der OP sollten die Augen mäßig gekühlt werden. Das wirkt abschwellend und das Risiko für Nachblutungen wird gemindert. Aktivitäten, die die Augen stark fordern, wie die Arbeit am PC oder langes Autofahren sollte nach Möglichkeit in den Wochen nach der OP reduziert werden. Die Ärzte raten für circa sechs Wochen komplett auf Sport zu verzichten. Unmittelbar nach der Unterlidstraffung sind die Augen stark gerötet und geschwollen. Auch kleinere Hämatome sind keine Seltenheit. Eine dunkle Sonnenbrille ist für die ersten zwei Wochen nach dem Eingriff also ein guter Begleiter. Dann sind die Patienten wieder arbeits- und gesellschaftsfähig und wirken erholt wie nach einem langen Urlaub.

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