Glød Magazin Logo

Stirnfalten mit 20? Nein danke!

Inhaltsübersicht

Mimikfalten in jungen Jahren wünscht sich keine Frau. Wie aber lassen sich lästige Stirnfalten vermeidet, auch ohne Beauty-Eingriff?

Die Haut ist der Seelenspiegel einer Frau. Diese Weisheit unserer Großmütter könnte wahrer nicht sein, denn die Haut verzeiht nichts. Positives wie Negatives steht uns buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Stress und Sorgen hinterlassen ihre Spuren genauso wie durchfeierte Nächte oder zu viele Sonnenbäder. Die Haut verrät viel – nicht nur über unser Alter, sondern auch über unseren Lebenswandel. 

Erste Mimikfalten bekommen wir bereits in den Jahren zwischen 20 und 30. Die sogenannten Zornesfalten zwischen den Augenbrauen oder die Denkerfalte auf der Stirn entstehen dabei auch durch die Bewegung der Gesichtsmuskulatur. Und diese Falten, so ärgerlich sie auch für manche sein mögen, geben unserem Gesicht Ausdruck und Charakter. Alles was darüber hinausgeht, ist aber auch immer die Folge unseres Lebensstils. Und spätestens beim morgendlichen Blick in den Spiegel kommt Stunde der Wahrheit, denn hier spendet dann der Filter in der Instagram-Story keinen Trost. 

Dennoch sind wir Alter und Schwerkraft nicht wehrlos ausgeliefert. Wir verraten euch, wie Falten entstehen, wie man vorbeugt und wie bereits vorhandene Alterungserscheinungen der Haut minimiert werden können. 

Mit gesunder Ernährung bietet ihr Falten von Anfang an die Stirn

Handcreme

Weiche Hände durch CBD – jetzt!

Sag „Ja“ zu seidig-weichen Händen mit CBD und Aloe Vera – und wir machen dir die Entscheidung sogar noch leichter: Mit dem Code "12KOSMETIK" kannst Du 12% auf unsere Handcreme sparen!

Jetzt Kaufen

Das beste Mittel gegen Stirnfalten in jungen Jahren ist ein gesunder Lebensstil. Dazu gehört in erster Linie eine ausgewogene Ernährung. Zucker und Fett sollte nur in Maßen genossen werden. Die Vitamine A, E und C sowie ungesättigte Fettsäuren und Carotinoide wirken hingegen wie eine wahre Verjüngungskur von innen. Reichlich Vollkorn- und Milchprodukte, Obst und Gemüse sowie Fisch und wenig Fleisch beeinflussen unser Hautbild positiv. Da sind sich Dermatologen und Ernährungswissenschaftler einig. Für alle, die nicht so gerne kochen oder denen die Zeit für lange Ausflüge auf den Wochenmarkt fehlt, gibt es hochentwickelte Nahrungsergänzungsmittel in der Apotheke. 

Elementar für ein jugendliches Aussehen ist auch genügend Flüssigkeit. Wer täglich mindestens 1,5 bis zwei Liter Wasser oder ungesüßte Tees trinkt, schenkt seiner Haut einen wahren Frische-Booster von innen. Denn Flüssigkeit hat einen beschleunigenden Einfluss auf unsere Zellen und diese führen zu einer optimalen Nährstoffversorgung. Zur Belohnung gibt es einen gut durchbluteten und rosigen Teint.

Den Schönheitsschlaf gibt es wirklich – die Mimik entspannt sich

Mindestens genauso wichtig wie die Ernährung, ist genügend Schlaf. Sieben Stunden sollte man sich nachts aufs Ohr legen und dem Körper und der Seele Zeit zur Regeneration geben. Für unser Gesicht ist es eine Auszeit ohne Stirnrunzeln und das gewohnte Hochziehen der Augenbrauen. Die Mimik macht Pause. 

Wenn wir zu wenig schlafen, zeigt uns das unser Gesicht bereits am nächsten Morgen. Denn im Schlaf wird der Stoffwechsel angekurbelt, wodurch unsere Haut besser mit Sauerstoff versorgt wird. Dabei wird die Kollagenbildung hochgefahren und das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet. Es schützt die Haut vor freien Radikalen, denen sie über den Tag unweigerlich ausgesetzt wird. Dazu gehören schädliche UV-Strahlen und Autoabgase genauso wie Stress und Ärger.

Augenmaß beim Thema Alkohol und Finger weg vom Glimmstängel

Bei Entgiftung denken wir automatisch an die Organe Leber und Nieren. Was kaum jemand weiß, ist, dass die Haut, als unser größtes Organ, einen wesentlichen Beitrag zur Entgiftung unseres Körpers beiträgt. Da ist es kein Wunder, dass unser Erscheinungsbild durch den übermäßigen Konsum von Alkohol und Zigaretten arg in Mitleidenschaft gezogen wird. Dermatologen gehen davon aus, dass eine vorzeitige Hautalterung zu 90 Prozent auf sogenannte extrinsische Faktoren, also Umwelteinflüsse, zurückzuführen ist. 

Aber warum sind Alkohol und Zigaretten so schädlich? Wir verraten es euch: Der Alkohol entzieht dem Körper Feuchtigkeit und wichtige Nährstoffe. Eine vorzeitige Faltenbildung, besonders auf der Stirn und um die Augen, wird begünstigt. 

Ähnlich verhält es sich mit dem Thema Rauchen. Mit jeder Zigarette werden dem Körper 4.000 verschiedene Chemikalien zugeführt. Alle sind schädlich. Äußerlich alt machen dabei die freien Radikale. Kollagen und Elastin werden irreparabel geschädigt. Die Haut verliert an Elastizität, tiefe Falten sind die Folge. Darüber hinaus verengt das Nikotin die Blutgefäße. Der Blutfluss in den oberen Hautschichten wird beeinträchtigt. In der Folge trocknet die Haut aus. Linien und Falten entstehen. Für ein gesundes und jugendliches Aussehen lohnt es sich also, beim Thema Weinschorle und Zigaretten zurückhaltend zu sein. Die Haut dankt es sofort mit einem Strahlen.

Stirnfalten mit 20? Die Sonne ist der Hauptfeind gesunder Haut

Wer liebt sie nicht, die Wärme auf der Haut, die uns nur die Sonne schenken kann. Und ein brauner Teint strahlt doch Gesundheit und Vitalität aus. Aber wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Das gilt besonders beim Thema UV. Vor den Folgen ausgedehnter Sonnenbäder warnen Dermatologen schon seit vielen Jahren. Dabei sollte nicht nur an das Worst-Case-Szenario, den schwarzen Hautkrebs gedacht werden, sondern auch an Stirnfalten, Krähenfüße und die berüchtigte Lederhaut. Die Sonne dringt tief in die unteren Schichten der Haut ein und trocknet sie aus. Faltenbildung und grobe Poren sind die Folge. Ein hoher Lichtschutzfaktor und viel Feuchtigkeit nach dem Sonnenbad können dem zwar entgegenwirken, zaubern können sie jedoch nicht! Deswegen sollten Sonnenbäder nicht zu lange ausgedehnt und die Mittagssonne zwischen 12.00 Uhr und 15.00 Uhr konsequent gemieden werden.

Eine gründliche Reinigung und Pflege lassen die Haut strahlen und helfen Stirnfalten zu mindern

Neben einer ausgewogenen und gesunden Ernährung und der konsequenten Vermeidung der Mittagssonne, Alkohol und Nikotin freut sich unsere Gesichtshaut über tägliche Streicheleinheiten. Dazu gehören in erster Linie eine gründliche Reinigung und Pflege. Dabei ist es das A und O, das wir die Bedürfnisse unserer Haut gut kennen. Trockene Haut braucht schließlich eine andere Pflege als ölige. Eine schonende Reinigung morgens und abends mit einem milden Waschgel und einem revitalisierenden Gesichtswasser ist unverzichtbar. Nur so wird die Haut von Make-up, überschüssigem Talg und Umweltgiften befreit. Im Anschluss versorgt eine rückfettende Feuchtigkeitspflege, individuell angereichert mit Algenextrakten, Hyaluronsäure oder Urea die Haut mit allem, was sie braucht. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Pflegeprodukte gut aufeinander abgestimmt sind und idealerweise aus derselben Pflegeserie kommen. Wird zu wild durcheinander gecremt, besteht die Gefahr, dass sich die Wirkstoffe nicht miteinander vertragen. Also bitte nicht zu viele Pröbchen auf einmal verwenden! Und für eine nachhaltige Verfeinerung des Hautbildes ist hin und wieder eine Tiefenreinigung bei der Kosmetikerin ein Muss.

Was tun, wenn das Cremen gegen Stirnfalten nicht mehr hilft?

Die Beschaffenheit unserer Haut verändert sich bereits ab dem Alter von Mitte zwanzig. Die Liste der Einflussfaktoren auf unsere Mimik ist lang, denn es ist ein Zusammenspiel aus Ernährung, Schlaf, Sonne, Umwelteinflüssen aber auch Stress, Ärger und nicht zuletzt unserer genetischen Veranlagung. All das sorgt für Falten. Diese können wir hinnehmen, müssen es aber nicht! Und wer jetzt gleich ans Lifting und Skalpelle denkt, der hat die jüngsten Entwicklungen in der ästhetischen Medizin verpasst. Ein maskenhaftes Erscheinungsbild ist heute keine Alternative mehr zu Denk- oder Zornesfalten auf der Stirn. Es geht vielmehr darum frisch, entspannt und einfach ausgeschlafen zu wirken.

Die moderne ästhetische Medizin hilft unkompliziert mit Botox und Hyaluronsäure

Ähnlich wie die klassische Hautpflege verfolgt auch die moderne ästhetische Medizin das Ziel, die Individualität jeder Gesichtshaut zu erfassen und abgestimmt dort zu helfen, wo es nötig und auch gewünscht ist. Dabei sorgen minimalinvasive Methoden wie die Botox-Behandlung für gute Ergebnisse. Botulinumtoxin ist ein natürliches Eiweiß und wurde ursprünglich von Kritikern als Nervengift eingestuft. Heute wird es in so geringer Dosierung und so zielgenau eingesetzt, dass lediglich die Muskeln um die Mimikfalten entspannt werden. Der Wirkstoff verbleibt am Ort der Injektion und gelangt darüber hinaus nicht in den Stoffwechsel. Nach und nach wird das Produkt vom Körper abgebaut, so dass über eine behutsame Wiederholung der Behandlung nachgedacht werden kann. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Botox keinerlei tierische Bestandteile enthält und so das Risiko einer allergischen Reaktion auf ein absolutes Minimum reduziert wird. Der größte Nachteil dieser Behandlung ist wohl, dass das Ergebnis nicht von allzu langer Dauer ist. Nach circa sechs Monaten nimmt die Aktivität der mimischen Muskulatur wieder zu und die lästigen Falten kommen wieder. Nach Auskunft von Dermatologen, hält die Wirkung einer Faltenunterspritzung mit Botox jedoch mit jeder Wiederholung länger an. Patienten, die über einen Zeitraum von zwei Jahren regelmäßig alle vier bis sechs Monate behandelt werden, können sich also über ein nachhaltigeres Ergebnis freuen.

Stirnlifting für ein dauerhaft junges Aussehen

Schönheitsliebende, die auf dauerhafte Faltenfreiheit setzen, wählen eine bewährtere Methode, nämlich die Stirnstraffung oder das Stirnlifting. Dabei werden Denk- und Zornesfalten meist operativ entfernt und die Brauen angehoben. Aus diesem Grund ist auch der Begriff „oberes Facelift“ geläufig. Es wird oft endoskopisch ohne sichtbare Narben operiert. Zusätzlich zur Anhebung der Brauen wird eine Schwächung der mimischen Stirnmuskulatur erzeugt. Eine Entspannung der Muskeln und eine Beseitigung der Zornesfalten ist die Folge. Der Eingriff dauert ein bis zwei Stunden und wird unter örtlicher Betäubung im Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose durchgeführt. Im Gegensatz zur Botox-Behandlung erfolgt eine Art Korrektur des Alterungsprozesses. Die Uhr wird um einige Jahre zurückgedreht.

Botox versus Lifting im Kampf gegen Stirnfalten – Das sind die Vor- und Nachteile

Die Vor-und Nachteile der jeweiligen Behandlungsmethode liegen auf der Hand: Mit Botox können auf sehr schonende Art und Weise kleine Korrekturen vorgenommen werden. Der Eingriff dauert 15 bis 20 Minuten. Es existiert kein nennenswertes Operationsrisiko und eine unmittelbare Nachbehandlung ist nicht nötig. Es wird lediglich empfohlen, in den Tagen nach dem Eingriff auf Hitze und Sonne zu verzichten. Die Kosten für eine Unterspritzung bewegen sich bei zarten Falten bei einigen hundert Euro pro Behandlung. Nachteil: Der Erfolg ist nicht von langer Dauer, die Prozedur sollte alle vier bis neun Monate wiederholt werden. 
Ein Stirnlifting ist deutlich aufwendiger. Die Operation dauert zwei bis drei Stunden und wird je nach Umfang unter örtlicher Betäubung, im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose durchgeführt. Nach zehn bis 14 Tagen können erst die Fäden gezogen werden. Die Operationsrisiken sind die allgemeinen Risiken eines operativen Eingriffs. An dem Ergebnis hat man aber dafür lange seine Freude. Die Stirn ist bis zu zehn Jahren faltenfrei. All das hat seinen Preis. Die Kosten variieren je nach Ausmaß und Operationsmethode zwischen 3.000 Euro und 5.000 Euro.

ZUSAMMENHÄNGENDE POSTS