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So sparst Du beim Rasieren Geld

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Einwegrasierer oder Mehrwegrasierer? Beide haben Vorteile – Geld sparen und die Umwelt schonen kannst Du jedoch eher mit einer dritten Methode. 

Achseln, Beine und Bikinizone zu enthaaren, ist ein fester Bestandteil unserer Beauty-Routine. Während die einen den störenden Haaren regelmäßig mit Wachs, Zuckerpaste, Enthaarungscreme oder dem Epiliergerät zu Leibe rücken, greifen andere gerne zum Rasierer. Zwar wachsen die Haare nach der Rasur schneller wieder nach, dafür ist die Haarentfernung mit dieser Methode gründlich, weniger schmerzhaft, lässt sich schnell unter der Dusche erledigen und kostet nicht viel Geld.

Praktisch im Urlaub: Einwegrasierer

Für die meisten von uns gehört ein Rasierer ins Badezimmer wie Duschgel und Haarshampoo. Doch auch hier gilt: Rasierer ist nicht gleich Rasierer. Die einen schwören auf das Premium-Modell mit ergonomischem Griff und Luxus-Klinge, anderen reicht ein simpler Einwegrasierer.

So ein Einwegrasierer mit Griff und festen Klingen ist praktisch und auch preislich ziemlich günstig, je nach Modell. Ein Einwegrasierer ist in der Regel kleiner und platzsparender als ein Mehrwegrasierer. Vor allem auf Reisen ist er deshalb eine gute Lösung. Schließlich ist es im Kulturbeutel meistens ohnehin schon voll genug und am Ende der Reise kannst Du Deinen Einmalrasierer einfach wegwerfen. Gerade wenn Du viel unterwegs bist, ist es also eine gute Idee, immer einen Einwegrasierer im Kulturbeutel parat zu haben.

Einwegrasierer mehrmals verwenden

Auch, wenn der Name es vermuten lässt: Du musst einen Einwegrasierer keineswegs nach dem ersten Benutzen wegwerfen. Du kannst ihn ruhig so lange benutzen, bis die Klinge stumpf geworden ist. Das erkennst Du daran, dass Dein Rasierer die Haare nicht mehr gut entfernt. Und spätestens, wenn Du nach dem Rasieren Rasurbrand bekommst, also Rötungen und Hautirritationen, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass die Klinge nicht mehr gut ist und der Rasierer in den Müll gehört. 

In Deiner Lieblingsdrogerie findest Du eine große Auswahl verschiedener Einwegrasierer. Es gibt Einwegrasierer mit einer oder mehreren Klingen, mit beweglichem Scherkopf, mit pflegenden Gleitstreifen mit Aloe Vera und Vitamin E und in hübschen, bunten Farben. Sparfüchse und Minimalistinnen bekommen einfache Einwegrasierer schon für ein paar Cent pro Stück.

Hohe Folgekosten: Mehrwegrasierer

Auch an Mehrwegrasierern für Frauen gibt es eine große Auswahl, je nach Vorlieben. Speziell geformte Griffe und bewegliche Köpfe sorgen dafür, dass der Rasierer gut in der Hand liegt und Du beim Rasieren besser an schwer zu erreichende Stellen kommst. Es gibt Modelle mit drei oder fünf Klingen für eine extra-gründliche Rasur und mit pflegenden Rasiergelkissen in der Klinge oder integrierten Schaumkissen. Letzteres ist praktisch, wenn Du nicht noch extra Rasierschaum oder Gel im Badezimmer stehen haben willst. 

Beim Kauf Deines Mehrwegrasierers solltest Du allerdings genau hinschauen. Die Folgekosten haben es nämlich oft in sich. Schließlich brauchst Du immer wieder frische Ersatzklingen für Deinen Mehrwegrasierer. Je nach Marke kann eine Ersatzklinge schon mal zwischen zwei und vier Euro kosten. 

Ist die Klinge stumpf, muss sie weg

Auch, wenn es im Geldbeutel schmerzt: Regelmäßig austauschen solltest Du die Klinge Deines Mehrwegrasierers trotzdem. Denn wie auch beim Einwegrasierer gilt hier: Ist die Klinge stumpf, arbeitet sie nicht mehr richtig und reizt die Haut. 

„Wenn die Rasierklinge an den Haaren zieht, sich rau auf Deiner Haut anfühlt oder Du nach der Rasur mehr Hautirritationen feststellst, ist es an der Zeit, sie zu ersetzen“, heißt es etwa auf der Internetseite von Gilette Venus, „gilettevenus.de“. Wie häufig Du die Klinge wechseln musst, hängt vor allem davon ab, wie oft Du Dich rasierst. Wer sich täglich rasiert, dem empfiehlt man bei Gilette Venus, die Klinge alle ein bis zwei Wochen zu wechseln. Bei zwei Rasuren in der Woche reicht es alle vier bis sechs Wochen.

Geld sparen mit Männerrasierern

Manchmal lohnt sich auch ein Blick in die Männerabteilung. Viele Frauen mögen Männerrasierer lieber als die für Frauen. Wenn Du mit ihnen gut zurechtkommst, kannst Du natürlich auch von Pink auf Blau umsteigen. Das gilt übrigens in ähnlicher Weise auch für Rasierschaum. Manchmal sind Produkte für Männer auch etwas günstiger als die für Frauen. Hier kann es sich lohnen, Preise zu vergleichen. Aus hygienischen Gründen keine gute Idee ist es allerdings, Dir einfach den Rasierer Deines Freundes auszuleihen – hier droht Infektionsgefahr für beide. 

Bei der Wahl zwischen Einwegrasierer und Mehrwegrasierer spielt natürlich auch die Umwelt eine Rolle. Schließlich wirfst Du mit einem Einwegrasierer jedes Mal auch jede Menge Plastik in den Müll. Aber auch Mehrwegrasierer sind nicht plastikfrei. Ist Dir schon mal aufgefallen, dass jede Ersatzklinge mit Plastik umrandet ist, das im Müll landet?

Umweltschonend rasieren mit dem Hobel 

Plastikfrei und komplett recyclebar sind die Klingen eines Rasierhobels. Das gute alte Stück aus Opas Zeiten erlebt gerade wieder ein Comeback. Nicht ohne Grund, schließlich kannst Du Dich damit nicht nur gründlich rasieren, das Produkt ist auch nachhaltig. 

Am Anfang musst Du ein bisschen mehr Geld investieren, die Anschaffungskosten sind höher als bei einem Mehrwegrasierer aus Plastik. Etwa 30 bis 40 Euro solltest Du für einen stylisch aussehenden Hobel rechnen, wobei es natürlich noch viel teurere Modelle gibt. Die Folgekosten aber sind wesentlich niedriger als bei Mehrwegrasierern. Die einfachen, plastikfreien Klingen für Deinen Rasierhobel kosten nämlich nur ein paar Cent pro Stück. 

Fazit:

Einwegrasierer, Mehrwegrasierer oder Rasierhobel: Alle Modelle haben ihre Vorteile. Am Ende kommt es ganz darauf an, wie Du sie benutzt, was Dir bei der Rasur wichtig ist und wie welcher Rasierer im Vergleich abschneidet (Preis, Klingen und eventuell eine Bewertung durch Stiftung Warentest).