Glänzende Haut– Die besten Tipps gegen öligen Teint

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Jeder Blick in den Spiegel zeigt Dir Deine glänzende Haut? Das ist kein Grund zu verzagen. Wir geben Tipps für eine passende Pflegeroutine, die Dir einen matten Teint zaubert.

Der Hauttyp wird uns gewissermaßen in die Wiege gelegt und wir können nicht selbst entscheiden, ob wir eher trockene Haut, fettige Haut oder Mischhaut haben. Aber neben einer genetischen Veranlagung sind viele äußere Parameter ausschlaggebend für das Hautbild. 

Diese Faktoren fördern ein glänzendes Hautbild

Es lohnt sich durchaus, die Auslöser für ein fettiges Erscheinungsbild der Haut zu kennen. Möglicherweise lassen sich so einige Faktoren vermeiden – dem Teint zuliebe. Zu nennen wären extreme Witterungseinflüsse wie Hitze oder Kälte, hohe Luftfeuchtigkeit oder Sonne. Zudem die zunehmende Umweltverschmutzung, Stress im Job oder in der Familie, Alkohol und Nikotin, eine ungesunde Ernährung mit zu viel Fett und zu viel Zucker, hormonelle Schwankungen wie in der Pubertät, Schwangerschaft oder den Wechseljahren, Medikamente – alle diese Faktoren können Ursachen für eine besonders glänzende, ölige Haut sein.

Auf die richtige Pflege kommt es an

Daneben kann auch eine falsche – zu reichhaltig oder zu aggressive – Pflege oder zu intensive „Überpflege“ der Gesichtshaut verantwortlich dafür sein, dass die Talgproduktion der Poren angeregt wird und ein glänzendes Hautbild entsteht. Generell liegt der Grund für einen fettigen Teint in den meisten Fällen darin, dass die Talgdrüsen überaktiv sind und eine zu große Menge an Hautfett, wissenschaftlich Sebum, produzieren. Dieses findet sich dann als dünne Schicht auf der Hautoberfläche und führt zu dem unerwünschten Glanz. 

An sich ist der Talg unbedingt nötig zum Schutz unserer Haut vor Krankheitserregern, indem er ein saures Hautmilieu für die individuelle Hautflora schafft. Die Talgproduktion passt sich den klimatischen Gegebenheiten an, kann jedoch durch die genannten Faktoren aus dem Gleichgewicht geraten.

Tipps gegen glänzende Haut

Bei der morgendlichen und abendlichen Hautpflege solltest Du zu einem antibakteriellen Waschgel für unreine Haut greifen, das als nicht-komedogen ausgewiesen ist, also die Entstehung von Mitessern keineswegs begünstigt. So gelingt es am besten, den überschüssigen Hauttalg zu entfernen und die Poren vor dem Verstopfen zu bewahren. Danach empfiehlt sich ein Gesichtswasser oder Toner – möglichst gegen Pickel – als weiterer Schritt gegen Reste des überschüssigen Hautfettes. Als Abschluss eignet sich eine mattierende ölfreie Creme für unreine Haut. Sie bringt nach der Reinigung ausreichend Feuchtigkeit mit und punktet mit einer leichten Textur, die die Poren atmen lässt.

Im Wochentakt kannst Du ein Peeling in Deine Pflege einbinden, um abgestorbene Hautzellen loszuwerden und Dein Gesicht zum Strahlen – nicht zum Glänzen – zu bringen. Wenn Du bei der Stange bleibst und regelmäßig peelst, tust Du so auch etwas für die Verfeinerung der Poren.  

Viele mattierende Cremes enthalten Inhaltsstoffe wie Zink, Silizium oder Salicylsäure, die die Talgproduktion eindämmen sollen. Und während Waschlotionen mit Tonerde und Zink dabei helfen, die Poren zu öffnen und Unreinheiten loszuwerden, ist Seife ungeeignet, weil sie die Talgproduktion eher anregt. Auch Reinigungstücher sind bei glänzender Haut nicht der Weisheit letzter Schluss. Zunächst entfernen sie den Glanz, wirken aber nur oberflächlich und sind letztlich kontraproduktiv: Auf den ersten Blick unsichtbare Teilchen von Fett, Schmutz und Bakterien werden regelrecht in Deine Poren gedrückt und können so beispielsweise Mitesser befördern.

Die berühmt-berüchtigte T-Zone

Es gibt einen Bereich im Gesicht, nämlich Stirn, Nase und Kinn, wo der glänzend-ölige Schimmer besonders auftritt: Die Rede ist von der wegen ihres Verlaufes so genannten T-Zone, in der sich die meisten Talgdrüsen des Gesichts befinden. Ursache für die Verteilung ist, dass diese Bereiche allen Umwelteinflüssen von Wind bis Sonne stärker ausgesetzt sind als die benachbarten Gesichtsbereiche. Insofern können die Talgdrüsen hier schnell die Hautschutzbarriere fit machen, um der jeweiligen Witterung zu trotzen.

Soforthilfe gegen glänzende Haut 

Die Kosmetikregale bieten eine Reihe von Beauty-Helfern, die Dir trotz glänzender Haut einen matten Teint zaubern können. Als passende Maske eignet sich etwa Heilerde, weil sie den Talg gewissermaßen von Deiner Haut saugt und ihr so den Glanz nimmt. Wenn Du als Grundierung für Dein Make-up einen ölfreien Primer nutzt, kannst Du so auch über eine längere Zeitspanne den matten Look fixieren. Ähnlich ist es mit einer feinen Schicht Kompaktpuder und ölfreiem Make-up – beides hat ebenfalls eine mattierende Wirkung. Und wenn einmal akut der Glanz verschwinden soll, können ebenfalls mattierende Schwämmchen oder der Beauty-Trend „Blotting-Paper“ wahre Wunder tun. Falls dieses spezielle „Löschpapier“ gerade nicht greifbar ist, hilft vielleicht auch ein Taschentuch.

Manchmal ist weniger mehr

Mit einem Zuviel an Pflege oder Make-up schadest Du Deinem Aussehen eher, wenn Du glänzende Haut hast. Das betrifft auch das Kaschieren mit einer reichlichen Portion Puder, die die Haut langfristig verstopft und so Pickel oder Mitesser hervorbringen kann. Stattdessen solltest Du Dich abends sehr gründlich Abschminken und nur lauwarmes Wasser an Dein Gesicht lassen. Und wie wäre es von Zeit zu Zeit mit einem „ungeschminkten“ Tag, an dem Deine Haut sich regenerieren und atmen kann? Auch auf besonders reichhaltige Pflegecremes solltest Du verzichten – sie befördern den Ölfilm, weil sie die Haut mit zusätzlichem Fett versorgen, das sie nicht braucht. Setze stattdessen lieber auf feuchtigkeitsspendende Seren, denn auch fettige Hautpartien können feuchtigkeitsarm sein!