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Plötzlich Rötungen und Co.? So kannst Du Deine gestresste Haut beruhigen

Inhaltsübersicht

Leidest auch Du immer wieder unter gestresster Haut? Wir erklären Dir, wie Du Deine gestresste Haut beruhigen kannst und so Dein Hautbild verbesserst.

Manchmal ändert sich das Hautbild ganz plötzlich und Du hast auf einmal mit roten Flecken, trockenen Stellen und Unreinheiten zu kämpfen. Die Ursache ist dafür oft simpler Stress – weil Dein größtes Organ so sensibel ist, macht er sich hier schnell bemerkbar. Mit unseren einfachen Tipps gibst Du Deiner Haut die wichtige Erholung. Außerdem erklären wir, wie Du stressbedingte Symptome von anderen Hautproblemen unterscheiden kannst.

Gestresste Haut: So erkennst Du sie

Auf Stress kann Deine Haut mit ganz unterschiedlichen Symptomen reagieren – sie haben aber alle die Gemeinsamkeit, dass sie ganz plötzlich auftreten. Quasi über Nacht kannst Du mit Rötungen, Juckreiz oder einem unangenehmen Spannungsgefühl konfrontiert sein. Andere Symptome sind Unreinheiten, trockene und schuppige Haut oder sogar Ausschlag. Diese Symptome treten oft in Kombination mit einem fahlen Teint auf – dass Dir und Deiner Haut die nötige Frische fehlt, macht sich also auch sofort optisch bemerkbar. Außerdem kann durch diesen Hautzustand die Schutzfunktion beeinträchtigt werden. Die richtige Hautpflege kann dann Schutz bieten.

Diese Anzeichen für Stress können überall auf Deinem Körper auftreten. Besonders häufig sind die Hände und das Gesicht betroffen. Ganz egal, wo es Dich erwischt – wenn die Symptome nach ein paar Tagen nicht abklingen, solltest Du unbedingt einen Hautarzt aufsuchen. Durch die professionelle Einschätzung können andere Ursachen wie beispielsweise Allergien ausgeschlossen werden. Für die stressbedingten Veränderungen Deiner Haut ist das plötzliche und nur kurz anhaltende Auftreten typisch.

Deshalb ist Deine Haut gestresst

Es gibt zwei verschiedene Arten von Stress, die sich bei Deiner Haut bemerkbar machen können. Einerseits ist das der generelle, psychische Stress, der sich zum Beispiel durch einen vollen Arbeitstag einstellt. Wenn Du viel um die Ohren hast, reagiert Dein Körper darauf mit der vermehrten Ausschüttung bestimmter Hormone. Das hat wiederum zur Folge, dass die Talgproduktion Deiner Haut hochgefahren wird, während gleichzeitig ihr Säureschutzmantel weniger effektiv funktioniert. Diese natürliche Schutzbarriere hält eigentlich Erreger fern und hilft Deiner Haut dabei, Feuchtigkeit zu speichern. Mit einer eingeschränkten Wirksamkeit steigt die Entzündungsgefahr und die Haut trocknet schneller aus.

Andererseits gibt es aber auch noch den Stress, der sich nur auf Deine Haut bezieht. Zu den auslösenden Faktoren zählt beispielsweise das Wetter. Immer, wenn das Thermometer besonders hohe oder besonders niedrige Temperaturen anzeigt, leidet darunter Deine Hautschutzbarriere. Die Folgen davon sind dieselben, wie beim psychischen Stress. Zusätzlich wird die Haut in den kalten Monaten auch durch die Heizungsluft angestrengt. Weil sie oft sehr trocken ist, entzieht sie ihr Feuchtigkeit.

Auch so entsteht Stress für Deine Haut

Es können sich aber nicht zuletzt auch Deine Hygiene-Vorkehrungen bei der Haut als Stress bemerkbar machen. Anders, als Du jetzt vielleicht denkst, geht es dabei nicht um zu seltenes Waschen, sondern um zu häufiges. Jede Dusche bedeutet für Deine Haut eine extra Anstrengung – gerade heißes Wasser entzieht ihr Feuchtigkeit. Und dieser Austrocknungsprozess schwächt wiederum Deinen Säureschutzmantel. 

Die beim Waschen verwendeten Pflegeprodukte bedeuten oft eine zusätzliche Herausforderung. Wenn sie nicht an den pH-Wert Deiner Haut angeglichen sind, bringen Shampoos und Co. den Säureschutzmantel schnell aus der Balance. Aggressive Mittel zum Entfernen von Make-up haben einen ähnlichen Effekt. Auch wenn gesunde Haut diese Anstrengungen relativ schnell wieder ausgleichen kann, solltest Du diesen Stress nach Möglichkeit vermeiden. 

Neben zu häufigem Waschen ist oft auch eine Änderung in Deinem Hormonhaushalt Auslöser einer gestressten Haut. Klassischerweise finden diese Umstellungen in der Pubertät, innerhalb von Schwangerschaften, in den Tagen nach dem Eisprung oder in den Wechseljahren statt. Da diese Phasen mit einer gesteigerten Talgproduktion verbunden sind, nehmen dann auch die Unreinheiten zu. 

So einfach beruhigst Du Deine gestresste Haut

Entsprechend den zwei Stress-Kategorien gibt es zwei unterschiedliche Wege, um Dein Hautbild zu verbessern. Einerseits ist es möglich, generell ein bisschen mehr Ruhe und Entspannung in Dein Leben zu bringen. Bestimmte Rituale, mit denen Du den Alltagsstress einfach ausblendest, können dabei helfen. Konkret können das etwa ein wöchentlicher Wellness-Abend oder auch nur eine in Tasse Tee sein, die jeden Tag zur selben Zeit ohne Störungen genossen wird. Eine andere beliebte Möglichkeit, um Stress abzubauen, ist Sport – ein Stresskiller, der Dir auch noch verschiedene andere positive Effekte bietet. 

Um den Haut-spezifischen Stress zu minimieren, empfiehlt es sich vor allem, Deine Beauty-Routine an unterschiedlichen Stellschrauben anzupassen. Das kann zum Beispiel heißen, dass Du Deine Haut besonders schonend mit Mizellenwasser reinigst. Zusätzlich ist es ratsam – vor allem, wenn Du ohnehin eine sensible Haut hast – darauf zu achten, dass Deine Kosmetika auch wirklich für Deinen Hauttyp entwickelt wurden. 

Zu den größten Stressfaktoren für die Haut zählt die UV-Strahlung der Sonne. Hier hilft eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, die auch im Winter nicht vergessen werden sollte. Niedrige Temperaturen und UV-Strahlung schließen sich nicht aus. Zusätzlich empfiehlt es sich, häufig frisches Obst und Vitamin-C-reiches Kohlgemüse zu essen. Diese natürlichen Leckereien enthalten auch viele Antioxidantien und sind stark gegen freie Radikale.

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