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Nachgefragt: Ab wann sollten wir unsere Haut mit Anti-Falten-Creme unterstützen?

Inhaltsübersicht

Erfolgreiches Anti-Aging steht und fällt mit Deiner Pflegeroutine. Eine Frage ist dabei besonders wichtig: Ab wann solltest Du Anti-Falten-Mittel überhaupt nutzen?

Hyaluron, Kollagen und Co: Die Beauty-Industrie kennt viele Mittel, mit denen sie uns im Kampf gegen die Alterungserscheinungen unserer Haut wirkungsvoll unterstützen kann. Neben der tatsächlichen Wirksamkeit stellt sich dabei die Frage nach dem optimalen Zeitpunkt, diese Helfer erstmals einzusetzen: Ab welchem Alter ist Anti-Aging sinnvoll, auch angesichts der entstehenden Kosten? Wann wird es zwingend, um den jugendlichen Teint möglichst lange zu erhalten?

Ab wann brauchst Du Anti-Aging-Produkte – gibt es eine einfach Antwort auf diese Frage?

Natürlich lässt sich für die Anwendung von Anti-Aging-Mitteln kein pauschal gültiger Start-Zeitpunkt nennen. Dafür spielen bei der Hautalterung einfach zu viele Faktoren eine Rolle, die sich von Mensch zu Mensch individuell unterscheiden. So muss etwa Dein Hauttyp berücksichtigt werden, aber auch bestimmt Angewohnheiten sind entscheidend – also etwa die Frage, ob Du Raucherin bist oder nicht.

Die Anti-Aging-Mittel selbst setzen wiederum auf Rezepturen, die auf verschiedene Altersgruppen abgestimmt sind. Sie liefern deiner Haut dringend benötigte Feuchtigkeit und enthalten echte „Power-Wirkstoffe“, wie etwa das von der Beauty-Industrie gern verwendete Hyaluron.

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So gibt es auch für die unterschiedlichen Mittel verschiedene Start-Alter, ab denen es sinnvoll ist, sie in Deine Pflegeroutine aufzunehmen. 

Die ersten Alterungserscheinungen Deiner Haut treten schon ab Mitte 20 auf: Sie verliert langsam an Feuchtigkeit und damit auch an Elastizität. Zwar spielt sich dieser leichte „Austrocknungs-Prozess“ zunächst nur in dem Inneren deiner Haut ab – das heißt also, dass sie noch nicht mit erkennbaren Anzeichen wie etwa Falten verbunden sind. Trotzdem ist es ratsam, schon jetzt mit einer reichhaltigen Feuchtigkeitspflege gegenzusteuern.  

Die mangelnde Hydration ist nämlich auf einer „zellinternen Ebene“ ein Hauptgrund für die spätere Entstehung von Falten. Der zugrundeliegende Mechanismus lässt sich auf den folgenden Satz herunterbrechen: Ohne ausreichende Feuchtigkeitszufuhr verliert Deine Haut schneller ihre Elastizität und Spannung. Eine gute Feuchtigkeitscreme in die Pflegeroutine aufzunehmen, lohnt sich also auf jeden Fall. Außerdem solltest Du regelmäßig einen ausreichenden Sonnenschutz auftragen. Auch im Herbst, Winter und Frühling ist Deine Haut nämlich UV-Strahlen ausgesetzt. Und das bedeutet: Auch in dieser Zeit können diese die Alterungsprozesse verstärken.  

Nach dem dreißigsten Lebensjahr: Das hilft gegen Hautalterung

Spätestens ab dem dreißigsten Lebensjahr empfiehlt es sich, bei der Pflegeroutine einen Gang nach oben zu schalten: Das ist nämlich in etwa der Zeitpunkt, ab dem die Produktion verschiedener „körpereigener Anti-Aging-Mittel“ zurückgeht oder sogar ganz aufhört. Unterschiedliche Beauty-Mittel – zum Beispiel Hyaluronsäure oder Kollagen – kommen nämlich auch auf natürliche Weise in Deinem Körper vor. Das Problem ist nur, dass die Reserven endlich sind. Mit den Jahren steht immer weniger davon zur Verfügung. 

Damit sich der Rückgang nicht vorzeitig bemerkbar macht, solltest Du jetzt langsam beginnen, sie von außen nachzuliefern. Spätestens ab Deinem vierzigsten Lebensjahr sind diese „Power-Mittel“ dann ein Muss, um Falten und trockener Haut den Kampf anzusagen. Davor kannst Du gegen die leichten Falten auch mit reichhaltigen Pflegecreme vorgehen. Um die Wirksamkeit von Deiner Anti-Falten-Routine noch einmal zu verstärken, kannst Du schließlich die „normalen“ Cremes durch besonders konzentrierten Seren ersetzen.

Anti-Aging: Was macht die Wundermittel Hyaluron und Co aus?

Hyaluron hat die Fähigkeit, Wasser besonders gut zu binden. Ein Gramm von dem körpereigenen Stoff reicht aus, um sechs Liter Wasser zu fixieren. Die Säure ist also so etwas wie die große Schwester der Feuchtigkeitscreme, die noch in deinen Zwanziger hilft.  

Dass ebenfalls als Wirkstoff verwendete Kollagen hat in deinem Körper die Funktion eines „Strukturproteins“. Das bedeutet: Ganz unterschiedliche Körperregionen – Deine Haut, aber auch Knochen oder Zähne – enthalten den Stoff. Das Eiweiß gibt wichtige Festigkeit, es bildet sozusagen das Gerüst für Deine Haut. Zusätzliches Kollagen bewahrt dieses Gerüst davor, instabil zu werden, was sich schnell an Falten und einem matteren Teint zeigen würde. Kollagen in kosmetischen Produkten gilt als gut verträglich, bei einer Überempfindlichkeit kann es jedoch zu allergischen Reaktionen kommen. Das geht unter anderem aus Forschungen der Universität Wien aus dem Jahr 2020 hervor, wobei es hier vorrangig um die Aufnahme von Kollagen mit der Nahrung ging. 

Die Weisheit, „Viel hilft viel”, stimmt bei der Faltenbekämpfung meist nicht. Wenn Du die starken Wirkstoffe zu früh einsetzt, kostet das womöglich viel Geld, ohne den gewünschten Nutzen zu erzielen. Wie „nivea.de“ schreibt, können die Mittelchen für junge Haut schnell zu intensiv sein. Du hast im schlimmsten Fall also sogar mit ungewollten Hautreizungen zu kämpfen.   

Die Hautexpertin Michaella Bolder gibt auf „vogue.de“ noch einen weiteren Tipp: Auch sie plädiert dafür, starke Retinoiden, Säuren und Peelings nicht zu früh zur Anwendung zu bringen und fügt dann hinzu: „Ich würde jüngeren Frauen empfehlen, sich etwas weniger um die Wirkstoffe zu sorgen und stattdessen aufzuhören, Make-up im Fitnessstudio oder im Bett zu tragen.” Auch der Einsatz von Sonnencreme sei in jungen Jahren wichtig.

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