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Pickel am Hals: Wege zur Vorbeugung und Tipps

Inhaltsübersicht

Pickel am Hals können jeden treffen. Doch wenn wir die Ursachen kennen, gehören die Pickel bald der Vergangenheit an. 

Nicht nur im Gesicht, auch am Hals sprießen von Zeit zu Zeit die Pickel. Natürlich könnten wir uns mit einem Schal oder ein Halstuch behelfen, der das Malheur bedeckt. Effektiver ist es jedoch, den Pickeln den Kampf anzusagen und sie gänzlich loszuwerden. In diesem Artikel geben wir Tipps. 

So entstehen Pickel

Wir kennen es alle: es tauchen kleine rote Pünktchen auf der Hautoberfläche auf die manchmal wehtuen und nicht so gut ausschauen. Pickel am Hals können als ein echtes Hautproblem betrachtet werden. Deswegen fragt man sich oft- woher und wie diese Hautunreinheiten entstehen. Pickel entstehen in der Regel, wenn die Poren unserer Haut verstopft sind. Talg kann nicht mehr austreten und es bilden sich Mitesser. Wenn sich an der verstopften Stelle Bakterien sammeln, kommt es zur Entzündung. Eitrige, oft schmerzhafte Pickel entstehen. Meist tummeln sich die Pickel auf Gesicht, Rücken und Dekolleté. Doch auch am Hals gibt es jede Menge Talgdrüsen, sodass diese Region ebenfalls häufig von Pickeln befallen wird. Pickeln können auch wegen Hormonschwankungen entstehen. Deswegen sind die Hautveränderungen in der Schwangerschaft, Pubertät oder in den Wechseljahren teilweise anfälliger. I

So können wir Pickeln am Hals vorbeugen

Die beste Methode gegen Pickel am Hals ist natürlich, sie gar nicht erst entstehen zu lassen. Das lässt sich vor allem durch strenge Hygiene erreichen, und damit hapert es gerade im Halsbereich relativ häufig. Denn die häufigste Ursache für Pickel am Hals ist die mangelnde Hygiene. Während wir unser Gesicht täglich liebevoll pflegen und ihm die besten Waschlotionen und Cremes zukommen lassen, kann der Hals oft froh sein, wenn er eine Katzenwäsche unter der Dusche erhält. Pflege ist genauso für unseren Hals wichtig.

Wir ändern also fortan unsere Pflegeroutine und lassen unserem Hals die gleiche Aufmerksamkeit wie dem Gesicht zuteilwerden. Sowohl am Morgen, als auch am Abend wird der Hals gründlich gereinigt. Am besten gelingt das mit einem sauberen Waschlappen, mit dem wir leicht alle Regionen erreichen und einer pH-neutralen Waschlotion, die den natürlichen Säureschutzmantel der Haut nicht zerstört. Dieser schützt unsere Haut nämlich vor schädlichen Umwelteinflüssen und freien Radikalen, die wiederum für die Entstehung der Pickel mitverantwortlich sind. 

Wichtig für den Erhalt des Säureschutzmantels der Haut ist übrigens auch, auf die Verwendung von zu heißem Wasser zu verzichten. Es ist völlig ausreichend, den Hals mit lauwarmem Wasser zu reinigen und anschließend bei Bedarf noch ein Gesichtswasser gegen unreine Haut zu benutzen. Auf aggressive Reinigungsmittel mit Alkohol verzichten wir hingegen. Diese könnten die Schutzbarriere der Haut angreifen und sie austrocknen, was fatal wäre: Wenn die Haut zu trocken ist, produzieren unsere Talgdrüsen wieder mehr Fett, was zur Entstehung neuer Pickel führt. Genau das ist der Grund, warum wir unseren Hals nach der Reinigung auch noch mit der Tagescreme versorgen, die wir auch für das Gesicht verwenden. 

Regelmäßiges Peeling gegen Pickel am Hals

Es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten gegen Akne am Hals. Eine davon sind Pellings. Bei der regulären Reinigung werden abgestorbene Hautschuppen, die unsere Poren verstopfen könnten, nicht vollständig entfernt. Also gönnen wir nicht uns zusätzlich einmal in der Woche ein Peeling. Öfter als einmal wöchentlich sollten wir es nicht verwenden, um die Haut am Hals nicht über Gebühr zu reizen. 

So ein Peeling lässt sich leicht selbst herstellen, hier eine Empfehlung von „for-me-online.de“ für Menschen mit einer Haut, die zu Unreinheiten neigt. Der Inhalt sollte eine halbe Tasse Kamillentee, der hautberuhigend wirkt, zwei Esslöffeln Heilerde und einem Teelöffel Salz sein. Diese Inhaltsstoffe werden vermischt bis eine dickflüssige Paste entstanden ist. Die Heilerde wirkt auf der Haut wie ein Schwamm, der überschüssigen Talg aufsaugt. Und das Salz ist für den eigentlichen Peeling-Effekt zuständig, schmirgelt also die abgestorbenen Hautzellen sanft ab. Bevor wir das Peeling auftragen, wird der Hals gründlich gereinigt. Dann tragen wir unsere Paste sanft mit kreisenden Bewegungen auf der Haut auf. Das Peeling lassen wir zehn Minuten einwirken. In dieser Zeit trocknet die Heilerde an und hat ausreichend Zeit, überschüssigen Talg aber auch den Eiter aus unseren Pickeln aufzusaugen. Danach wird das Peeling inklusive aller Rückständen mit lauwarmem Wasser entfernt. Natürlich vergessen wir auch die abschließende Behandlung mit Feuchtigkeitscreme nicht, da die Heilerde die Haut stark austrocknet. Wir wollen die Talgproduktion nicht noch mehr anheizen.

Richtige Kleidung gegen Pickel am Hals

Dass es bei Pickeln am Nacken & Co vor allem auf Hygiene ankommt, wissen wir inzwischen. Trotzdem tragen wir ohne Bedenken unseren geliebten Rollkragenpulli drei Tage hintereinander. Den Bakterien, die für Pickel verantwortlich sind, tun wir damit einen großen Gefallen, denn sie können sich auch in der Kleidung tummeln und damit alle Hygienebemühungen zunichte machen. 

Natürlich wollen wir nicht alle Kleidungsstücke täglich in die Waschmaschine stopfen, also überlegen wir uns Alternativen. Wir greifen fortan zu Kleidern, die den Hals möglichst freilassen. Und auch bei den Blusen gibt es, anders als bei Herrenhemden, viele Modelle, die den Hals nicht bedecken.

Ausreichend trinken gegen Pickel am Hals

Mit guter Hygiene können wir Pickeln am Hals schon wunderbar vorbeugen, die richtige Ernährung tut ihr übriges. Zunächst gilt es, ausreichend zu trinken. Genügend Flüssigkeit sorgt nicht nur für ein frisches Hautbild, sondern spült auch Giftstoffe aus dem Körper, die für die Entstehung von Pickeln verantwortlich sein können. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für gesunde Erwachsene, mindestens anderthalb Liter Wasser täglich zu trinken und meint damit Wasser oder ungesüßten Früchte- oder Kräutertee. Alkohol sollte hingegen weitgehend vermieden werden, denn der entzieht dem Körper Flüssigkeit, wie der typische Nachdurst nach einer feucht-fröhlichen Nacht beweist. Um wirklich ausreichend zu trinken, gibt es einen einfachen Trick. Eine Karaffe wird am Morgen mit anderthalb Litern Wasser befüllt und sollte am Abend leer getrunken sein. Wichtig ist nur, dass wir den Körper im Tagesverlauf regelmäßig mit Flüssigkeit versorgen und unser Gefäß nicht am Abend auf einen Zug leeren. Wenn wir erst dann trinken, wenn wir Durst haben, ist es meist schon zu spät. Denn mit dem Durst signalisiert uns unser Körper, dass bereits ein Flüssigkeitsmangel besteht. 

Gute Ernährung vermeidet Pickel am Hals

Ausreichend Flüssigkeit ist eines der Mittel, um einen makellosen Schwanenhals ohne Pickel zu erhalten. Doch die richtige Ernährung ist ebenso wichtig. Die Website „garnier.de“ empfiehlt fünf Lebensmittel, um Pickeln vorzubeugen. In Spinat ist richtig viel Vitamin C enthalten. Das Vitamin wirkt antioxidativ und beugt Entzündungen vor, sodass Unreinheiten gar nicht erst entstehen können. Das nächste wichtige Lebensmittel wäre Vollkornbrot, das reichlich Magnesium enthält. Magnesium beugt Entzündungen der Haut ebenfalls vor und ist so ein wirksames Mittel, damit Pickel gar nicht erst entstehen. Ebenfalls entzündungshemmend sind Inhaltsstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, die in großer Menge in fetten Fischen, die Produkte wie Lachs enthalten.

Sie sind klein, rot, echte Vitaminbomben und freie Radikalfänger. Radieschen, die die Haut von innen reinigen, dürfen ebenfalls auf unserem Speiseplan nicht fehlen. Jetzt benötigen wir eigentlich nur noch Eier, die uns mit Mineralien versorgen und zahlreiche Antioxidantien enthalten, um weitgehend gegen Pickel am Hals geschützt zu sein. 

Und so werden wir sie wieder los

Es gibt viele Wege, lästigen und schmerzhaften Pickeln am Hals vorzubeugen. Doch es gibt auch Mittel und Wege, die roten oder gelben Plagegeister wieder loszuwerden, wenn sie doch einmal sprießen. Keinesfalls sollten wir selbst Hand anlegen und die Pickel einfach ausdrücken, denn auf unseren Händen sind unzählige Bakterien. Und wenn wir die Pickel mit unseren Fingerspitzen ausdrücken, können diese Bakterien unter die Haut gelangen und die Entzündung noch verschlimmern. Pickel gehören also in die Hände einer erfahrenen Kosmetikerin oder eines Dermatologen. Beim Dermatologen wird die Haut am Hals zunächst gründlich gereinigt, was wesentlich intensiver ist, als die tägliche Wäsche, die wir unserem Hals sonst zukommen lassen. In vielen Fällen folgt im Anschluss ein Peeling, um die Hautschuppen zu entfernen und die weiteren Behandlungsschritte vorzubereiten. Die Haut wird nun bedampft, damit sich die Poren richtig weit öffnen. Diese werden im Anschluss ausgereinigt, das heißt, die Pickel werden unter hygienischen Bedingungen entfernt. Natürlich wird die Haut durch die Behandlung gereizt und deshalb im Anschluss mit einer Kältepackung oder einem Thermalspray wieder beruhigt. 

Manche Hautärzte verwenden laut „schoenehaut.de“ auch eine Blaulicht-Bestrahlung, bei der die Haut am Hals 15 Minuten bestrahlt wird. Durch die Behandlung werden die Corynebakterien reduziert, die für die Akne mitverantwortlich sind. Im Gegensatz zur Ausreinigung ist die Bestrahlung mit Blaulicht völlig schmerzfrei und erzielt in vielen Fällen nach zehn Sitzungen gute Ergebnisse. 

Diese Faktoren können außerdem zu Pickeln am Hals führen

Falsche Ernährung ist einer der Auslöser von Pickeln am Hals, die sich beim Dermatologen wirksam behandeln lassen, doch es gibt noch einen weiteren Faktor – und hier spielt unsere Psyche eine wichtige Rolle. Wenn wir unter starkem Stress leiden, fühlen wir uns buchstäblich nicht mehr wohl in unserer Haut, die dann gerne mit vermehrter Pickelbildung reagiert. Es gilt also, den Stress zu reduzieren, was im beruflichen Alltag nicht ganz einfach ist. Als wirksame Methode, um Stress abzubauen, hat sich Sport erwiesen. Laut der Krankenkasse DAK werden besonders bei Ausdauersportarten wie Joggen die Hormone Endorphin und Serotonin ausgeschüttet, die die Stimmung heben und für Ausgleich sorgen. Außerdem haben wir bei einer Joggingrunde durch den Park ausreichend Zeit, über die Probleme nachzudenken, die uns unter Stress gesetzt haben. Und da durch die Bewegung auch die Durchblutung unseres Gehirns angeregt wird, finden wir häufig Lösungen, auf die wir im Büro nie gekommen wären. Auch Yoga, also die bewusste Anspannung der Muskeln kombiniert mit entsprechenden Atemübungen, kann helfen, den Stress zu reduzieren. Und selbst ein abendlicher Spaziergang trägt dazu bei, wieder zur Ruhe zu kommen. 

Für ausreichend Schlaf sorgen

Apropos Ruhe: Unsere Haut regeneriert sich im Schlaf, benötigt dafür aber ausreichend Zeit. Gönnen wir ihr nicht genug davon, reagiert sie gereizt, was sich auch an Pickeln am Hals zeigen kann. Wir sollten also mindestens sieben bis acht Stunden am Tag schlafen. Das perfekte Abendritual könnte wie folgt aussehen: Zunächst betreiben wir ein wenig Ausdauersport. Im Anschluss genießen wir ein ausgewogenes Mal mit gesunden Lebensmitteln. Und dann widmen wir uns der Hautpflege um anschließend entspannt ins Bett zu gehen und uns zu freuen, dass die Pickel am Hals bald der Vergangenheit angehören werden. 

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