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Mehrere Karotten in einem Muster mit Überschrift: Karottenöl

Karottenöl: Wundermittel für Haut und Haar

Inhaltsübersicht

Es ist bekannt, dass es gesund ist (und gemäß Oma auch gut für die Augen) Karotten zu essen. Aber Karottenöl kann auch als Pflegemittel benutzt werden und ist ideal für die Haut.

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Für gute Beauty-Produkte sparen wir kein Geld. Aber jetzt haben wir ein Schönheitsmittel entdeckt, das erschwinglich ist und das wir sogar selbst herstellen können. Karottenöl verleiht uns nicht nur einen schönen Teint, sondern kann auch zu gesundem und glänzendem Haar beitragen. Das Produkt kannst du sehr leicht in deine Pflege mitunterbringen.

Das macht das Karottenöl so besonders

In der Karotte – und damit auch im Karottenöl – stecken jede Menge Carotine, die besonders viel Vitamin A enthalten. Und dieses Vitamin unterstützt unsere Haut bei der Zellerneuerung. Karottenöl ist also das perfekte Anti-Aging-Mittel, das bei regelmäßiger Anwendung die sichtbaren Spuren des Alters reduzieren kann und ein schönes Hautbild zaubert.

Karottenöl gegen UV-Strahlung

Wenn wir uns in die Sonne begeben, kann die UV-Strahlung die Hautalterung beschleunigen und schlimmstenfalls sogar zu Hautkrebs führen. Ohne ein Sonnenschutzmittel mit starkem Lichtschutzfaktor sollten wir uns also nur kurz auf die Straße wagen. Und wenn wir zusätzlich Karottenöl verwenden, tun wir unserer Haut einen weiteren Gefallen. Die in der Karotte enthaltenen Carotine sollen die Pflanze vor UV-Strahlung schützen. Auf unserer Haut kann es die Wirkung der Sonnencreme leicht verstärken, kann aber auf keinem Fall das Produkt ersetzen. Es ist somit keine gute Idee, ausschließlich Karottenöl als Sonnenschutzmittel zu verwenden. 

Das Öl der Karotte als Selbstbräuner

Die Verwendung von Sonnenschutzmitteln ist zwar gut für die Haut, hat aber auch einen Nachteil. In vielen Fällen bleibt unser Teint blasser, als wir ihn uns eigentlich wünschen. Auch hier kann das Karottenöl unser Helfer in der Not sein. Es enthält färbende Bestandteile, die wie ein Selbstbräuner wirken. Bevor Du das Öl zu diesem Zweck im Gesicht verwendest, solltest Du aber erst einmal einem Farbtest auf Deiner Hand machen. Jede Haut ist anders und folglich kann auch der Effekt, den das Öl als Selbstbräuner hat, variieren.

Karottenöl gegen Pickel und Mitesser

Du leidest unter fettiger und unreiner Haut? Dann solltest Du es mal mit Karottenöl probieren. Denn das Öl kann nicht nur dafür sorgen, dass Deine Haut etwas weniger fettig ist. Es hat in vielen Fällen auch einen entzündungshemmenden Effekt und kann so eine gute Waffe gegen Pickel und Mitesser sein. 

Karottenöl bei trockener Haut

Dieses Öl ist ein wahrer Tausendsassa und hat sich nicht nur bei fettiger, sondern auch bei trockener Haut bewährt. Es versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und kann sogar bei rissiger Haut im Winter wahre Wunder wirken. 

Karottenöl gegen Spliss

Auch in der Haarpflege hat sich Karottenöl bewährt. Hier wird es unter anderem als Mittel gegen Spliss verwendet. Dazu massierst Du das Karottenöl mit den Fingern in die Haarspitzen ein und lässt es zehn Minuten einwirken. Im Anschluss wird es mit warmem Wasser ausgespült. Auf der Kopfhaut hat Karottenöl hingegen nichts zu suchen. Wir erinnern uns an den färbenden Effekt.

Karottenöl selber machen

Natürlich kannst Du Karottenöl in der Drogerie, im Reformhaus oder im Internet kaufen. Es gibt aber auch die deutlich preiswertere Variante, das Öl einfach in der heimischen Küche herzustellen. Dazu raspelst Du eine Karotte und gibst sie in einen kleinen Topf mit 20 Millilitern kaltgepresstem Olivenöl. Den Topf stellst Du nun in ein Wasserbad mit kochendem Wasser und wartest, bis das Öl sich orange färbt. Nun wird es durch ein Tuch passiert und in eine sterile Glasflasche gefüllt. Fertig ist Dein selbstgemachtes Zaubermittel für die strahlende Schönheit. 

So verwendest Du das Öl in der Hautpflege

Es ist ganz einfach, Karottenöl, welches reich an Provitamin a ist in die tägliche Beauty-Routine zu integrieren. Zunächst reinigst Du Dein Gesicht mit einer pH-neutralen Reinigungslotion oder Seife. Jetzt wird das Gesicht vorsichtig trockengetupft. Dabei solltest Du darauf achten, dass noch ein wenig Feuchtigkeit auf der Haut bleibt. Das verstärkt die Wirkung des Karottenöls. Zunächst solltest Du sicherstellen, dass Deine Kleidung vollständig abgedeckt ist. Das Karottenöl hat eine färbende Wirkung, die auch Deine Kleider in Mitleidenschaft ziehen könnte. Man gibt anschließend einige Tropfen des Karottenöls in die Handflächen und erwärmt es hier. Dann massierst Du es in die Gesichtshaut ein. Den besten Effekt erzielst Du, wenn Du das Öl an sieben Tagen in der Woche immer morgens und abends anwendest. 

Wenn es Dir zu mühsam erscheint, das Karottenöl zusätzlich zur Tagespflege zu verwenden, kannst Du auch zu einem einfachen Trick greifen. Du vermischst ein paar Tropfen des Öls mit Deiner Tagescreme, die Du dann wie gewohnt aufträgst. Diese Variante hat einen entscheidenden Vorteil: Wie erwähnt ist das Karottenöl ein guter Selbstbräuner. Erwischst Du aber zu viel davon, kann es passieren, dass Deine Gesichtsfarbe einen orangen Stich bekommt. Wenn Du das Karottenöl hingegen mit Deiner Tagescreme vermischt, kannst Du selbst bestimmen, wie kräftig es färbt. Wenn Du nach dem ersten Versuch mit dem Ergebnis nicht zufrieden bist, mischt Du einfach einige weitere Tropfen unter. 

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