Gesichtsmasken – der ultimative Schönheitskick für jeden Hauttyp

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Neben der täglichen Beauty-Routine sind Gesichtsmasken – abgestimmt auf die unterschiedlichen Hauttypen – aus der Pflege nicht mehr wegzudenken. Bei einer großen Auswahl an unterschiedlichen Produkten stellt sich häufig die Frage: Welche Maske eignet sich für welche Bedürfnisse? Wir gehen der Sache auf den Grund.

Reinigungsmaske, Crememaske, Tuchmaske: Der Dschungel an Gesichtsmasken ist riesig und für viele ganz bestimmt auch relativ unübersichtlich. Welche Maske eignet sich für welchen Hauttyp? Und wie wird sie genau angewandt? Welche Pflegeschritte folgen im Anschluss? 

Einen Überblick über Wirkungsweise und Anwendung der verschiedenen Masken zu haben, zahlt sich langfristig aus. Denn noch nie war es so leicht wie heute, der Haut einen zusätzlichen Beauty-Kick mit Beauty-Tipps zu geben.

Crememasken schenken empfindlicher Haut eine Extraportion Feuchtigkeit

Crememasken gelten als besonders reichhaltig. Sie enthalten wertvolle Lipide und spenden der Haut zusätzlich Frische. Das großartige ist die einfache Anwendung: die Crememaske wird nach der Reinigung wie eine Creme dick aufgetragen. Danach einfach ein warmes Tuch aufs Gesicht legen und das Ganze tief einziehen lassen. Nach etwa 15 Minuten kann die überschüssige Creme mit lauwarmem Wasser abgewaschen oder sanft in die Haut einmassiert werden. 

Dieses Procedere ist nicht nur ein Frische-Booster für die Haut, sondern hilft auch dabei sich zu entspannen. Es empfiehlt sich also, diese Crememaske abends anzuwenden. Ähnlich funktionieren auch sogenannte Overnight-Masken auf Basis von Q10 oder Hyaluronsäure. Diese ziehen besonders langsam ein und versorgen so die Haut im Schlaf langfristig mit verschönernden Nährstoffen. Vor allem trockene und normale Hauttypen profitieren von diesem Wellnessprogramm.

Fettige Haut und Mischhaut profitieren besonders von Peel-Off-Masken

Mischhaut und zu Unreinheiten neigende Haut freut sich besonders über eine Peel-Off-Maske. Die Gelmaske wird dünn und gleichmäßig auf die zuvor gereinigte Gesichtshaut aufgetragen. Dabei ist es wichtig, die empfindliche Augenpartie und den Haaransatz auszusparen. Nach 15 bis 20 Minuten ist die Maske getrocknet und kann vorsichtig wie ein Film vom Gesicht abgezogen werden. 

Das Ziel ist es, lose Hautschüppchen und überschüssigen Talg mit der Maske zu entfernen. Im Anschluss tut der Haut ein Finish mit einem Gesichtswasser und eine Feuchtigkeitscreme besonders gut. Je nach Bedürfnis kann die Peel-Off-Maske ein bis zwei Mal pro Woche zum Einsatz kommen. 

Multimasking – der neueste Beautytrend bei Mischhaut 

Multimasking ist nichts anderes als eine Pflegekombination, die den Bedürfnissen der Mischhaut gerecht wird. Das klingt komplizierter als es ist. Im Endeffekt bekommt jede Zone, die Behandlung, die sie braucht. Während die T-Zone, also Stirn, Nase und Kinn aufgrund der erhöhten Talgproduktion zu Unreinheiten neigt, ist die Wangenpartie tendenziell zu trocken. Nach der gründlichen Reinigung werden die verschiedenen Masken aufs Gesicht aufgetragen. Und zwar nicht übereinander, sondern nebeneinander. Auf die T-Zone wird eine Reinigungsmaske aufgetragen, der Rest des Gesichts bekommt ein Extra-Verwöhnprogramm in Form einer Feuchtigkeitsmaske. Dabei ist es wichtig, die verschiedenen Einwirkzeiten zu beachten, damit keine Hautirritationen entstehen. 

Tuchmasken – die schnelle Maske für zwischendurch

Tuchmasken eigenen sich gut für normale Haut bei Reisen oder generell bei Zeitmangel, da sie besonders schnell und unkompliziert anzuwenden sind. Es gibt sie mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen für die verschiedenen Hauttypen. Vor der Anwendung sollte die Haut gründlich gereinigt werden. Nur so kann die Haut die Pflege optimal aufnehmen. Die Maske passt sich perfekt ans Gesicht an, auch dank der integrierten Lücken für Nasenlöcher, Augen und Lippen. Nach der empfohlenen Dauer, die Maske einfach vom Gesicht herunterziehen. Im Sommer kann die Tuchmaske für eine besondere Erfrischung sorgen, indem man sie im Kühlschrank aufbewahrt. 

Natürliche Masken für alle Hauttypen – die eigene Küche liefert die Zutaten

DIY bedeutet abgekürzt „Do It Yourself” und steht für einen Trend, der schon lange in der Schönheitspflege angekommen ist. In jeder gut sortierten Küche finden sich viele Zutaten, mit denen sich Gesichtsmasken wunderbar selbst herstellen lassen. 

Ein besonders gutes Beispiel dafür ist die Avocado, denn sie enthält die Vitamine A, B, C und E, welche die Zellerneuerung der Haut unterstützen und so für einen strahlenden Teint sorgen. Trockene Haut kann man mit einer Mischung aus Avocado, Honig, Joghurt und Olivenöl verwöhnen. Dies alles zu einer Paste vermischen, im Kühlschrank kaltstellen und für eine Dauer von 15 Minuten auf das Gesicht geben. Abschließend mit lauwarmem Wasser abspülen. 

Für unreine Haut empfehlen Dermatologen eine Mischung aus Avocado, Zitronensaft und etwas Muskatnuss. Diese Rezeptur hat eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung. Diese Maske sollte man zunächst an einer unauffälligen Stelle probieren und sie sollte zudem nur für fünf bis acht Minuten auf der Haut verbleiben, da die Säure des Zitronensaftes sonst zu sehr reizen kann. Anschließend auf keinen Fall die Feuchtigkeitspflege vergessen!

Möchte man nach einer durchfeierten oder schlaflosen Nacht neue Frische ins Gesicht zaubern, eignet sich dafür am besten die bewährte Gurkenmaske. Der Wassergehalt von 90 Prozent macht die Gurke zu einem wahren Frische-Booster. Für eine Gesichtsmaske braucht man nur eine Gurke und drei Esslöffel Quark. Die Gurke wird im Mixer zerkleinert und anschließend mit dem Quark vermengt. Das ganze für 15 Minuten einwirken lassen. So wird die Haut belebt und erhält ihre natürliche Frische zurück.