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Hautalterung – Diese Faktoren bestimmen Dein Hautbild

Inhaltsübersicht

Die Alterung unserer Haut ist ein natürlicher Prozess. Mit den Jahrzehnten schreitet er voran, doch auf das Tempo haben wir Einfluss. Wichtig dafür ist das Wissen, welche Faktoren die Hautalterung bestimmen. 

Unsere Haut ist ein faszinierendes Organ, das sich ständig erneuert und eine Vielzahl schützender Aufgaben übernimmt. Genannt seien hier nur die Temperaturregulierung und die Abwehr von Erregern und schädlichen Umwelteinflüssen. Ohne eine gesunde Haut ist unser Wohlbefinden eingeschränkt. 

Eine glatte, pralle Haut steht für Gesundheit und jugendliche Schönheit. Und so versuchen wir, den strahlenden Teint so lange wie möglich zu erhalten. Spätestens ab dem 30. Lebensjahr, oft auch schon früher, ist das mit einem gewissen Aufwand verbunden: Unsere Haut verlangt nach Pflege, nach Fett und Feuchtigkeit. Gönnen wir ihr diese Freude und noch dazu die notwendige Ruhe, schreitet die Hautalterung weit langsamer voran. Man sieht uns an, dass wir uns jung fühlen. Wer nach einer durchfeierten Nacht in den Spiegel schaut, lernt die gegenteilige Erfahrung kennen.

Welche Faktoren sind bei der Hautalterung maßgeblich?

Den genetischen Prozess des Alterns können wir nicht stoppen – verlangsamen können wir ihn schon. Das trifft ganz besonders auf unsere Haut zu, der wir nicht zu viel zumuten sollten. Größte Herausforderung ist zunächst das UV-Licht der Sonne, das die Haut austrocknet und zu krankhaften Veränderungen führen kann, die als Hautkrebs tödlich sind. Wer nicht auf Sonnenbäder verzichten will, sollte sich daher im Freien mit einer Creme mit hohem Lichtschutzfaktor schützen, auch im Winter.

Ein gesunder Lebensstil wird mit einem schönen Teint belohnt

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Viele der weiteren Faktoren lassen sich unter dem Begriff der „gesunden Lebensführung” zusammenfassen. Um gut zu regenerieren – gerade unsere oberste Hautschicht erneuert sich ständig – braucht es erholsamen Schlaf. Ein Großteil unseres strahlenden Teints basiert zudem auf einem optimal eingestellten Flüssigkeitshaushalt. Mindestens 1,5 Liter Wasser am Tag sollten es sein, um die Wasserreserven des Körpers zu füllen. Auf Alkohol sollte dagegen verzichtet werden, auch wegen seiner dehydrierenden Wirkung. Vor allem Rauchen schadet der Haut massiv, Frauen sind besonders betroffen, da der Östrogenspiegel hier eine entscheidende Rolle spielt. 

Positiv bewerten Dermatologen ein gesundes Maß an Bewegung, denn so werden die Kollagenfasern gestrafft. Die Haut bleibt elastisch und jung. Vitamine – vor allem C und A – sowie verschiedene Spurenelemente schützen zugleich vor freien Radikalen, die zu Entzündungen und einer Schädigung der Haut führen können. Wir beziehen diese Nährstoffe zum einen über unsere Nahrung und zum anderen lokal über pflegende Lotionen. Beides ist wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden. Mit fortschreitendem Alter gewinnt die richtige Pflege unserer Haut dabei zunehmend an Bedeutung, weil die natürlichen Reserven zum Beispiel an Hyaluron als Speichermedium nicht mehr ausreichen.

So funktioniert unsere Haut

Die menschliche Haut besteht aus drei Schichten, der Epidermis, der Lederhaut und dem Unterfettgewebe. Die Lederhaut mit ihren Collagenfasern und dem Elastin sorgt dabei für die notwendige Stabilität. Hier befinden sich auch viele Drüsen, die unter anderem für die Talg-Versorgung und die Schweiß-Produktion zuständig sind. Die Lederhaut wird von zahlreichen Blutgefäßen durchzogen und auf diesem Wege mit allem versorgt, was sie benötigt. 

Die Lederhaut ist ebenso wie das darunter liegende Gewebe in der Lage, Feuchtigkeit zu speichern. Hyaluron spielt hier als Wasserspeicher eine Schlüsselrolle. Alle Hautschichten befinden sich in einem ständigen Prozess der Erneuerung, der an unserer Epidermis besonders deutlich zutage tritt. Diese oberste Hautschicht, die kaum einen Zehntel Millimeter dick ist, wird von unten ständig mit neuen Zellen versorgt und erneuert sich so in der Jugend circa aller vier Wochen. 

Zum Beispiel beim Peeling machen wir uns das zunutze, indem wir der Haut ihre Arbeit erleichtern. Da sich der Prozess der Erneuerung mit den Jahren ohnehin verlangsamt – im höheren Alter dauert der Austausch dann schon zwei Monate und länger – wird die pflegende Unterstützung immer wichtiger. Auch die natürlichen Wasser- und Fettreserven lassen sich nun immer schwieriger füllen: Es mangelt an Hyaluron, die untere Fettschicht baut merklich ab, das Kollagengerüst gibt langsam nach und auch die Zahl der Blutgefäße nimmt ab. Sichtbar wird all dies nicht nur an immer tieferen Falten, sondern auch an einer dünneren und transparenteren Haut. Diese Entwicklung, die irgendwann den ganzen Körper betrifft, lässt sich schon früh an der empfindlichen Augenpartie ablesen. Unter den Augen ist die Haut auch bei jungen Menschen besonders dünn und zeigt so über die Sichtbarkeit der Äderchen an, wenn wir krank sind, zu viel Stress erleben oder einfach zu wenig geschlafen haben.

Das kannst Du mit dem Älterwerden für Deine Haut tun

Viele Dinge, die zu einer gesunden Haut verhelfen, wurden bereits genannt. Da das Durstgefühl im höheren Alter nicht mehr so ausgeprägt ist – der Bedarf aber weiterhin besteht – müssen sich Menschen jenseits der 50 oft sanft zwingen, ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen. Ungesüßter Tee ist ebenso geeignet wie Wasser und bringt Abwechslung ins Spiel.

Ging es bei der Hautpflege unmittelbar nach dem Teenager-Alter noch vorrangig um einen guten Sonnenschutz, werden die Cremes, Seren und Öle in den kommenden Jahren reichhaltiger. Antioxidantien werden wichtiger, zum Beispiel Q10 und Vitamin C. Spätestens ab 40 sollte man dann auf die ausgewiesenen Anti-Aging-Produkte in den Drogerien und Parfümerien zurückgreifen. Sie enthalten Stoffe wie Hyaluron, CBD, Retinol oder Vitamin, oft auch in Kombination, und wurden speziell für die reifere Haut entwickelt. Wer sie regelmäßig einsetzt, spürt das, nicht zuletzt an den Komplimenten.

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